29 Tore in nur 3 Spielen: IceFighters Leipzig brauchen ein Comeback

Leipzig - Im Schnitt sind in jedem der drei Spiele des Playoff-Achtelfinals zwischen den KSW IceFighters Leipzig und den ECDC Memmingen Indians fast zehn Tore gefallen. Sonntag brauchen die Sachsen zwingend einen Erfolg, um nicht auszuscheiden.

Leipzigs Philipp Hertel (26, l.) im Zweikampf mit Memmingens Sam Verelst (34) beim 7:3-Heimsieg.  © Imago / Eibner

Krachend mit 2:9 wurden die Leipziger Eishockeyprofis am Freitagabend aus Schwaben zurück in die 520 Kilometer entfernte Messestadt geschickt. Beim Hauptrunden-Zweiten der Oberliga Süd konnte Tim Detig (24) zu Beginn des zweiten Drittels auf 1:2 verkürzen. Bis zum Ende des mittleren Spielabschnitts zogen die Indians aber mit 6:1 davon.

Im dritten Drittel erhöhten Milan Pfalzer (29), Sam Verelst (34) und Edgars Homjakovs (30) sogar auf 9:1, ehe Samuel Mantsch (22) sechs Sekunden später den 2:9-Endstand aus Leipziger Sicht markierte.

Am Dienstag hatten die IceFighters daheim einen starken 7:3-Erfolg eingefahren - trotz einer Schussstatistik von 27:62! Nach ausgeglichenen zwei ersten Dritteln sorgten Treffer von Detig, Fredrik Alasaari (30) und Yannic Bauer (23) zum Ausgleich in der Best-of-5-Serie.

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In der war Memmingen durch einen 6:2-Heimsieg in Führung gegangen.

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Gibt's für Leipzig am Sonntag (18 Uhr) im heimischen anona ICEDOME den zweiten Heimerfolg, würde Dienstag das entscheidende Duell in Südbayern folgen. Der Sieger erreicht das Viertelfinale und bleibt im Rennen um den Aufstieg in die zweitklassige DEL2.

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