Walsdorf happy: "Werbung für Dresden, Eislöwen und den Eishockey-Standort"

Dresden - Seit dem 19. Dezember hatte Geschäftsführer Maik Walsdorf (38) mit seinem Team von den Dresdner Eislöwen und der Sportwerk GmbH am Aufbau des Winter Game gefeilt, am Ende war das Event trotz der Niederlage gegen die Eisbären Berlin ein voller Erfolg.

Die beiden Bosse vereint: Thomas Bothstede (55, l.) von den Eisbären Berlin und Maik Walsdorf (38, r.) von den Dresdner Eislöwen.
Die beiden Bosse vereint: Thomas Bothstede (55, l.) von den Eisbären Berlin und Maik Walsdorf (38, r.) von den Dresdner Eislöwen.  © Thomas Heide

Im Gespräch mit TAG24 erklärt der Boss, wie zufrieden er mit dem ersten Winter Game der Eislöwen-Historie in der DEL ist und wie sehr die Niederlage geschmerzt hat.

TAG24: Herr Walsdorf, wie fällt Ihr Fazit nach dem Ende des Winter Game aus, zu dem 32.248 Fans aus der ganzen Republik angereist sind?

Maik Walsdorf: "Bevor wir das Spiel gespielt haben, hätten wir das Ergebnis vielleicht genommen, jetzt im Nachgang, wenn man zwei Minuten vor Schluss den Ausgleich kriegt, dann drückt es zumindest ein Stück weit das Gesamtevent, weil natürlich, wenn die Heimmannschaft gewinnt, das Ganze noch viel, viel schöner ist. Aber grundsätzlich war das Gesamtevent exzellent, wir haben wieder Werbung gemacht für Dresden, für die Eislöwen, für den Eishockey-Standort, der hier ist. Wir hatten mit den Eisbären Berlin einen sehr, sehr guten Gegner, der das Ganze nochmal auf eine andere Reichweite, medial gesehen, gebracht hat."

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Dresdner Eislöwen Alle schwärmen vom Winter Game in Dresden! Nicht mal die Kälte hat die Spieler gestört

TAG24: Nach den vielen Monaten und Wochen der Vorbereitung, ist jetzt auch Druck von Ihren Schultern gefallen?

Walsdorf: "Beim Feuerwerk am Ende hatte ich selbst mal zwei Minuten Zeit, dem Ganzen still beizuwohnen, ohne dass jemand links und rechts mal neben mir war. Es war sehr, sehr emotional und der Traum ist ein Stück weit wahr geworden. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Ich bin nicht ganz so traurig, aber als Sportler möchte man natürlich immer gewinnen."

Maik Walsdorf: "Dann hoffen wir, dass am Samstag die SGD hier die Punkte holt"

Das Mega-Event war für die Eislöwen ein voller Erfolg und hatte nochmal eine andere Dimension als die beiden Spiele in der DEL2 2016 und 2020.
Das Mega-Event war für die Eislöwen ein voller Erfolg und hatte nochmal eine andere Dimension als die beiden Spiele in der DEL2 2016 und 2020.  © PENNY DEL/City-Press

TAG24: Es war insgesamt das dritte Winter Game, das Sie ausgerichtet haben, wurde am Samstag eine neue Qualitätsstufe erreicht?

Walsdorf: "Ja, vor allem weil wir in einer anderen Liga gespielt haben. Der Standort genießt sehr, sehr viel Vertrauen in Eishockey-Deutschland, das zeigt, dass wir das Winter Game sofort nach dem Aufstieg bekommen haben. Alles lief sorgenfrei, das ist nicht selbstverständlich und ich denke schon, dass wir mit dem Feuerwerk, mit Olaf Schubert und dem ganzen Rahmenprogramm andere Akzente gesetzt haben als bisher schon."

TAG24: Wie fällt die sportliche Bilanz aus?

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Walsdorf: "Wir haben den ersten Punkt gegen die Eisbären geholt. Von daher ist es sportlich ein ganz anderes Niveau und eine ganz andere Wahrnehmung, ohne Weißwasser (gegen sie bestritten die Eislöwen die zwei Winter Games 2016 und 2020 im Rudolf-Harbig-Stadion, Anm. d. Red.) zu nahe treten zu wollen."

TAG24: Wie verläuft jetzt der Abbau?

Walsdorf: "Am Dienstag sind wir aller Voraussicht nach komplett raus aus dem Stadion und dann hoffen wir, dass am Samstag die SGD hier die Punkte holt."

Titelfoto: Bildmontage: PENNY DEL/City-Press, Thomas Heide

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