Nach Festnahme vier Jugendlicher: Polizei offenbart grausame Details

Von David Nau

Esslingen am Neckar - Nach der Festnahme mehrerer Jugendlicher in Esslingen bei Stuttgart sind weitere Details zu den Vorwürfen gegen die Verdächtigen bekannt geworden.

Die Polizei hat am Mittwoch weitere Details zu den am Dienstag festgenommenen Jugendlichen bekannt gegeben. (Symbolfoto)  © Bernd Weißbrod/dpa

Einer der Festgenommenen steht unter Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Dabei geht es einem Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe zufolge um ein Opfer im Kindesalter. Weitere Details nannte der Sprecher wegen des jungen Alters von Opfer und Täter nicht. 

Bereits am Freitag hatten die Ermittler nahe einer Schule im Stadtteil Oberesslingen vier Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren festgenommen – und so mutmaßlich eine Gewalttat verhindert.

Sie sollen eine schwere Straftat zum Nachteil einer weiteren Person geplant haben, wie die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg gemeinsam mitteilten.

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Durch den schnellen Zugriff habe die Tat verhindert werden können.

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Zwei Teenager in Haft, zwei andere auf freiem Fuß

Die sichergestellten Datenträger sollen nun ausgewertet werden. (Symbolfoto)  © Arne Dedert/dpa

Bei dem mutmaßlichen Opfer der geplanten Gewalttat handelt es sich einem Sprecher zufolge ebenfalls um einen Jugendlichen. Gegen einen Beschuldigten wurde demnach ein Haftbefehl wegen Verabredung zum Mord erlassen und in Vollzug gesetzt. Ein Zweiter sitzt wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Untersuchungshaft.

Die zwei anderen Jugendlichen kamen wieder auf freien Fuß. Ein Richter erließ zunächst keine Haftbefehle und begründete das dem Sprecher zufolge mit einem mangelnden dringenden Tatverdacht.

Bei einem der Verdächtigen fanden die Polizisten demnach bei der Festnahme einen Schlagring. Bei anschließenden Durchsuchungen seien zudem mehrere Handys und Datenträger sichergestellt worden.

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Diese sollen nun ausgewertet werden. Auf die geplante Tat waren Beamte des Cybercrime-Zentrums im Zuge der Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs gestoßen.

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