Hearthstone-Erweiterung Reise in die versunkene Stadt ist mal wieder ein Volltreffer!

Leipzig - Das Jahr der Hydra ist da! Seit vergangenem Dienstag dürfen sich "Hearthstone"-Spieler aus aller Welt auf zahlreiche Veränderungen in ihrem Lieblingskartenspiel freuen. Unter anderem wurde auch eine komplett neue Erweiterung integriert.

Unter den 135 neuen Karten haben sich auch einige richtig fiese Diener versteckt, die ein Duell in wenigen Sekunden auf den Kopf stellen können.
Unter den 135 neuen Karten haben sich auch einige richtig fiese Diener versteckt, die ein Duell in wenigen Sekunden auf den Kopf stellen können.  © Blizzard Entertainment

Die Reise in die versunkene Stadt bringt einmal mehr 135 neue Karten ins Spiel, die das Gameplay vollkommen auf den Kopf stellen.

Gründe dafür gibt es einige. Da wären zum einen die neue Diener-Klasse Naga. Die meisten der Unterwasser-Bewohner aktivieren ihren Effekt, wenn Ihr mehrere Zauberkarten aktiviert habt, während eine Naga-Karte auf der Hand war.

Zum anderen darf es natürlich keine neue Erweiterung ohne weitere Schlüsselwörter geben. Sogenannte "Kolossale Diener" beschwören zusätzliche Streitkräfte, die alle einen anderen Effekt auf dem Schlachtfeld erzeugen können.

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Die Schurken-Karte "Krabbatoa" ruft beispielsweise zwei Scheren herbei, die sofort angreifen können und nach ihrem Ableben Euch jeweils eine Waffe bescheren - ziemlich stark!

Zudem ist es jetzt möglich, Karten mit "Bergen"-Effekt einzusetzen. Dadurch kann man sich Karten ansehen, die ganz unten im Deck liegen, um dann schließlich eine davon oben auf den Stapel zu legen.

Das scheint nach den ersten Tagen auch alles ziemlich gut ineinanderzugreifen. Viele Spieler probieren sich in den gewerteten Rängen aus. Nur wenige Decks wie der Mech-Magier kommen aktuell häufiger vor.

Hearthstone: Reise in die versunkene Stadt: Dieses Mal keine Überkarte dabei

Das Feld wird in den ersten Tagen von den neuen Mechs und von Naga-Monstern beherrscht. Ob sich das in den nächsten Wochen wieder ändern wird?
Das Feld wird in den ersten Tagen von den neuen Mechs und von Naga-Monstern beherrscht. Ob sich das in den nächsten Wochen wieder ändern wird?  © Blizzard Entertainment

Dass die Vielfalt zu Beginn so groß ist, liegt auch daran, dass einige klassische Karten aus dem wilden Set zurück in Standard gewandert sind. Zum Beispiel ist Reno zurück, der den Helden voll heilt, sollte nur ein Exemplar jeder Karte im Deck sein.

Brann löst währenddessen Kampfschreie wieder doppelt aus und Sir Finley Mrrgglton verändert Eure Heldenfähigkeit, wenn sie Euch nicht mehr gefällt.

Besonders gut hat mir gefallen, dass mit "Reise in die versunkene Stadt" auf den ersten Blick keine Überkarte wie in "Onyxias Hort" integriert wurde.

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Dort war der Drache "Kazakusan" anfangs so derart stark, dass es kaum ein Deck gab, der ihn nicht gespielt hat.

Von solch einem Szenario bleibt die neue Erweiterung zunächst einmal verschont.

Da sich das Spiel sonst seiner Prämisse treu geblieben ist, dass man nicht unbedingt Geld ausgeben muss, um an begehrte Karten zu kommen, lässt sich Hearthstone nach einiger Zeit somit wieder absolut empfehlen.

Fazit zu Hearthstone: Reise in die versunkene Stadt

Eine starke Erweiterung löst das zuletzt schwache Mini-Set ab. Die Reise in die versunkene Stadt ist für jeden Hearthstone-Kenner definitiv einen Blick wert. Neulinge werden sich freuen, dass einige ältere Sets nun in den wilden Modus gewandert sind und es nicht so viele Karten braucht, um sich ein mächtiges Deck aufzubauen.

Die Vielfalt der Möglichkeiten ist dabei sehr groß, was auch daran liegt, weil einige alte Bekannte wie Reno oder Brann den Weg zurück ins Standard-Set gefunden haben.

Im Test ist mir nach 20 Spielen nur zwei Mal das gleiche Deck begegnet, was definitiv als Pluspunkt für die neuen Karten zu werten ist. Somit macht "Hearthstone" wieder richtig Spaß. Bleibt zu hoffen, dass das folgende Mini-Set das aktuelle Gameplay nicht wieder kaputt machen wird.

Titelfoto: Blizzard Entertainment

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