USA - Neue Erkenntnisse im Fall der verschwundenen Nancy Guthrie (84): Die seit Monaten vermisste Mutter von US-Moderatorin Savannah Guthrie (54) soll längst tot sein.
Anfang des Jahres war Nancy Guthrie vermutlich aus ihrem Haus im US-Bundesstaat Arizona entführt worden. Seitdem fehlte von der Rentnerin jede Spur.
Immer wieder hatte sich ihre prominente Tochter mit verzweifelten Appellen an die Entführer sowie die Öffentlichkeit gewandt und sogar eine Belohnung in Millionenhöhe für Hinweise zum Verschwinden ihrer geliebten Mutter ausgesetzt - vergeblich.
Jetzt wird bekannt: Savannah Guthrie soll bereits vor Monaten eine mutmaßliche Nachricht der Entführer erhalten haben, in der Nancy für tot erklärt worden sei.
Hat die berühmte US-Moderatorin also längst traurige Gewissheit?
Wie unter anderem die US-Sender CNN und NBC berichteten, sei die besagte Nachricht vor mehreren Monaten verschickt worden - nach einer vorausgegangenen Lösegeldforderung. Demnach soll die 84-Jährige bereits kurz nach ihrer Entführung gestorben sein.
Das mutmaßliche Täter-Schreiben sei damals bei verschiedenen Medien eingegangen, in Absprache mit den Ermittlern jedoch nicht veröffentlicht worden, heißt es.
Kam Nancy Guthrie schon kurz nach ihrer Entführung ums Leben?
Man habe nicht die Absicht gehabt, Nancy zu töten, wurde in dem Schreiben weiter behauptet.
Die Nachricht soll jedoch weder eine Entschuldigung noch eine Geldforderung für die Herausgabe der Leiche beinhaltet haben.
Kurz nach der mutmaßlichen Botschaft der Entführer hatte Savannah Guthrie sich Anfang Februar gemeinsam mit ihren Geschwistern auf Instagram zu Wort gemeldet und direkt an die Täter gewandt: "Wir haben Ihre Mitteilung erhalten und wir haben verstanden", hatte sie damals in die Kamera gesagt. Was genau damit gemeint war, blieb allerdings offen.
In dem Video flehte die Moderatorin die Entführer zugleich an, "uns unsere Mutter zurückzugeben", und versicherte, für die Rückkehr der Seniorin zu "zahlen".
Nancy Guthrie war am Abend des 31. Januar zum letzten Mal gesehen worden. Ihr Schicksal hatte in den USA landesweit für Aufsehen gesorgt. Auch Präsident Donald Trump (80) und das FBI schalteten sich in den Fall ein.