Florida (USA) - Ein Vater aus Florida muss sich wegen Mordes an seinem sechs Monate alten Sohn verantworten. Er soll sein Kind unter anderem mit einem Laubbläser traktiert haben.
Vor rund zwei Jahren war der Säugling im Krankenhaus seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft gegen den Vater des Jungen Anklage wegen Mordes erhoben.
Wie das US-Magazin "People" unter Berufung auf offizielle Gerichtsdokumente berichtete, waren Rettungskräfte im August 2024 zum Haus des 38-jährigen Mannes aus Ocala gerufen worden, weil sein Sohn nicht mehr ansprechbar gewesen sei.
Das sechs Monate alte Baby wurde daraufhin umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo es zunächst künstlich am Leben gehalten wurde und nur wenige Tage später verstarb.
Als Todesursache stellten Ärzte demnach stumpfe Gewalteinwirkung durch heftiges Schütteln fest.
Nachdem die Ermittler ein Video sichergestellt hatten, auf dem der Vater des Jungen einen Laubbläser auf das Gesicht seines Kindes richtete, nahmen sie den Mann zunächst wegen Kindesmisshandlung fest. Er gab später an, die Aktion, bei der sein neugeborener Sohn in akute Atemnot geraten war, als "lustig" empfunden zu haben.
Der grausame Vorfall ereignete sich den Ermittlungen zufolge vermutlich noch vor den Verletzungen, die schließlich zum Tod des Babys führten.
Nach Angaben der Behörden soll sich der Beschuldigte später in Falschaussagen verstrickt haben. Neue Beweise hätten nun zur Mordanklage gegen ihn geführt. Bis zu einem Gerichtstermin im September bleibt der 38-Jährige in Haft.