Mann springt in Rummelsburger Bucht und ertrinkt
Berlin - In der Nacht zu Donnerstag ist ein Mann nach einem Sprung in die Rummelsburger Bucht in Berlin-Lichtenberg ertrunken.
Wie die Polizei mitteilte, wählten Anwohner den Notruf, nachdem sie beobachtet hatten, dass eine Person in der Nähe des S-Bahnhofs Rummelsburg vom Paul-und-Paula-Ufer aus ins Wasser gesprungen und nicht mehr aufgetaucht war.
Die Einsatzkräfte leiteten daraufhin umgehend eine großangelegte Suche mit Booten im Wasser, aber auch an Land, ein.
Taucher entdeckten den 34-Jährigen leblos und brachten ihn ans Ufer, wo sofort die Wiederbelebung eingeleitet wurde.
Obwohl der Mann schnell gefunden werden konnte und umfangreiche Rettungsmaßnahmen durchgeführt wurden, musste er noch vor Ort für tot erklärt werden.
Die Feuerwehr wies in diesem Zusammenhang eindrücklich darauf hin, dass Baden und Schwimmen in nicht freigegebenen oder unübersichtlichen Gewässerbereichen lebensgefährlich sein kann.
Laut Polizei gibt es bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Behörde hat Ermittlungen zur Bestimmung der genauen Todesursache eingeleitet.
Titelfoto: Arne Immanuel Bänsch/dpa
