Coronavirus: 1262 Tote an nur einem Tag in Brasilien

Deutschland/Welt - Die Lage rund um das Coronavirus in Deutschland hat sich in den zurückliegenden Wochen zunächst beruhigt. Das ist laut der Bundesregierung und dem RKI zwar erfreulich, jedoch noch kein Grund zur Entwarnung.

Kaum eine Spur von Corona: Am Warnemünder Ostseestrand verbringen viele Deutsche ihren Sommer-Anfang.
Kaum eine Spur von Corona: Am Warnemünder Ostseestrand verbringen viele Deutsche ihren Sommer-Anfang.  © dpa/Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild

Deutschland kann, mit einer Schutzmaske über Mund und Nase, größtenteils aufatmen und sich an die "Neue Normalität" gewöhnen.

Unter Auflagen (Abstand halten und Gesichtsmaske tragen) können alle Geschäfte wieder öffnen. Auch jeder Schüler und jedes Vorschulkind soll vor dem Sommer noch mindestens einmal in die Schule oder Kita gehen.

Restaurants, Cafés, Hotels und Ferienwohnungen dürfen ebenfalls unter teils erheblichen Einschränkungen wieder öffnen. Jedes Bundesland legt hierfür eigene Regeln fest. Selbst Freizeitparks und Freibäder dürfen unter strengen Voraussetzungen vielerorts wieder öffnen.

Mittlerweile gibt es 184.214 bestätigte Infektionen in Deutschland. Außerdem 8680 Todesfälle und 167.300 Genesene (Stand 3. Juni, 19 Uhr).

Die USA haben weiterhin weltweit die meisten Fälle - über 1,89 Millionen. 108.565 Menschen sind bereits gestorben (Stand 3. Juni, 19 Uhr).

Weltweit gibt es über 6,5 Millionen bestätigte Fälle und mehr als 384.000 Todesfälle (Stand 3. Juni, 19 Uhr).

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Update, 3. Juni, 19.07 Uhr: Maskenpflicht in Brandenburg bestätigt - Versammlungsregel gekippt

Das Verfassungsgericht Brandenburg hat eine Regelung der Corona-Verordnung bestätigt und eine andere teilweise gekippt: Die Maskenpflicht sei vorläufig hinzunehmen, entschieden die Richter am Mittwoch. 

Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 150 Teilnehmern sind dagegen künftig grundsätzlich erlaubt. Im Einzelfall kann die Versammlungsbehörde sie aber wegen einer konkreten Infektionsgefahr untersagen. Bislang gab es nur für begründete Einzelfälle eine Genehmigung.

Die AfD-Landtagsfraktion hatte sich gegen die beiden Regelungen der Corona-Verordnung mit einem Eilantrag und einer Klage gewandt. Über die Klage will das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

Update, 3. Juni, 18.59 Uhr: Technik-Messe CES soll 2021 trotz Corona-Sorgen stattfinden

Die Technik-Messe CES in Las Vegas soll im kommenden Jahr ungeachtet der Corona-Risiken stattfinden. Unter anderem sollen die Teilnehmer Masken tragen und die Durchgänge zwischen Ständen in den Messehallen sollen breiter als sonst sein, wie die Veranstalter am Mittwoch ankündigten. 

Zudem werde über Scanner für Temperatur-Messungen an den Eingängen nachgedacht. Weitere Maßnahmen sollen später bekanntgegeben werden. Die nächste CES ist bisher für den 6. bis 9. Januar 2021 angesetzt.

Zu der Fachveranstaltung kamen zuletzt jeweils mehr als 170.000 Teilnehmer aus aller Welt. Eine Messe in der üblichen Dimension wäre mit den Coronavirus-Vorsichtsmaßnahmen kaum vorstellbar. Wie Messekonzepte in Corona-Zeiten funktionieren, wird sich etwa im September auf der IFA in Berlin zeigen. 

Die traditionelle Publikumsmesse unterm Funkturm soll in diesem Jahr als Fachveranstaltung für rund 4000 Branchenbesucher und Journalisten stattfinden. In diesem Jahr ging die CES wenige Wochen vor Ausbruch der Corona-Krise über die Bühne.

06. Januar 2020, USA, Las Vegas: Das Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz Vision AVTR wird im Rahmen der Technik-Messe CES präsentiert.
06. Januar 2020, USA, Las Vegas: Das Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz Vision AVTR wird im Rahmen der Technik-Messe CES präsentiert.  © Bernd Hanselmann/dpa

Update, 3. Juni, 18.22 Uhr: Weltgrößte Kinokette bangt in Corona-Krise um ihre Zukunft

Die weltgrößte Kinokette AMC warnt, dass die Corona-Krise ihr Überleben gefährden könnte. Es gebe "erhebliche Zweifel" am Fortbestand des Unternehmens, wenn sich die Wiedereröffnung der Filmtheater verzögern und das dann nötige zusätzliche Kapital nicht zu bekommen sein könnte, erklärte AMC am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC.

AMC gehört dem chinesischen Immobilienentwickler Dalian Wanda. Teil des Konzerns sind auch die UCI-Kinos in Deutschland. Für das erste Quartal - das nur zum Teil von der Schließung der Kinos in der Corona-Krise betroffen war - rechnet AMC mit einem Verlust von 2,1 bis 2,4 Milliarden Dollar.

Update, 3. Juni, 18.18 Uhr: WHO wegen chinesischem Goodwill-Botschafter am Pranger

100 Menschenrechtler und Organisationen aus aller Welt haben die Weltgesundheitsorganisation WHO aufgefordert, den chinesischen Journalisten James Chau als Sonderbotschafter fallen zu lassen. Sie werfen ihm vor, für China Propaganda zu betreiben, etwa indem er Peking gegen Kritik wegen anfangs schleppender Informationen über den Coronavirus-Ausbruch verteidige.

Zu den Unterzeichnern gehört auch Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker. Er unterstütze den Aufruf, weil das Wirken von Chau dem Ansehen der WHO schade, schrieb er der Deutschen Presse-Agentur.

Ernennungen wie die von Chau als Goodwill-Botschafter müssten mit Vorsicht betrachtet werden, erklärte Delius. In China würden politische Gefangene gezwungen, vor Kameras des Staatsfernsehens vermeintliche Geständnisse abzulegen. 

Das Logo der Weltgesundheitsorganisation WHO im europäischen Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf.
Das Logo der Weltgesundheitsorganisation WHO im europäischen Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf.  © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

"James Chau war Teil dieses Apparates", schrieb Delius. "Chau hat sein WHO-Amt missbraucht, um seiner Schönmalerei der Besorgnis erregenden chinesischen Reaktion auf den Coronavirus-Ausbruch internationale Autorität zu verleihen", heißt es in dem Aufruf, den die in Genf ansässige Nichtregierungsorganisation UN Watch organisiert hat.

UN Watch überwacht nach eigenen Angaben, ob sich die Vereinten Nationen nach ihrer eigenen Charta richten. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem Menschenrechtler aus den USA, der Schweiz, dem Kongo, Nigeria, Indien, Kanada, Großbritannien und Rumänien. Die WHO hatte nach einem Bericht der "Financial Times" über Chau eine Untersuchung der Vorwürfe angekündigt.

Die WHO ernennt Prominente zu Goodwill-Botschaftern, um ihre Botschaft von der Notwendigkeit einer besseren Gesundheitsversorgung zu transportieren. Dazu gehören etwa der brasilianische Fußballer Alisson Becker und die chinesische Sängerin Peng Liyuan, Ehefrau von Staats- und Parteichef Xi Jinping. Die Funktion ist ehrenamtlich.

Update, 3. Juni, 17.54 Uhr: Motorrad-WM plant noch mindestens zwölf Rennen in diesem Jahr

Rechte-Inhaber Dorna Sports will in der nächsten Woche den Rennkalender für die Motorrad-WM vorstellen. Das teilte MotoGP-Geschäftsführer Carmelo Ezpeleta am Mittwoch mit. Geplant ist, bis Anfang November zwölf bis 13 Rennen auszutragen. Ob Rennen außerhalb Europas stattfinden können, ist jedoch unklar.

Update, 3. Juni, 17.49 Uhr: Dax erholt sich immer mehr von Corona

Weitere Vorschusslorbeeren von Anlegern für die Weltwirtschaft in Zeiten des Coronavirus haben den deutschen Aktienmarkt auch am Mittwoch kräftig angetrieben. Der Dax legte im Tagesverlauf immer weiter zu und schloss 3,88 Prozent höher bei 12 487,36 Punkten. 

Damit lässt sich der Börsenmonat Juni für den deutschen Aktienmarkt stark an: Um fast acht Prozent ging es an den beiden ersten Handelstagen des Monats bereits aufwärts. Mehr als drei Viertel der Verluste des Corona-Crash von Ende Februar bis Mitte März hat der Dax bereits aufgeholt. 

Der MDax der mittelgroßen Börsentitel rückte zur Wochenmitte um 2,29 Prozent auf 26.677,43 Zähler vor.

Update, 3. Juni, 17.46 Uhr: Trump macht USA für Flieger aus China dicht!

Die US-Regierung verbietet ab Mitte Juni alle Passagierflüge chinesischer Fluggesellschaften in die USA. Das erklärte das Verkehrsministerium am Mittwoch. Als Grund führt die US-Regierung an, dass derzeit vier chinesische Airlines Flüge in die Vereinigten Staaten durchführten, obwohl es US-Fluggesellschaften weiterhin verboten sei, Passagiere nach China zu fliegen.

Die USA hoffen in der Sache bald eine Einigung mit China zu erzielen. Bis dahin würden ab 16. Juni chinesischen Airlines genauso viele - oder wenige - Flüge in die USA erlaubt wie umgekehrt, hieß es.

Trump legt sich erneut mit China an.
Trump legt sich erneut mit China an.  © Patrick Semansky/AP/dpa

Vor der weltweiten Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie hatte es pro Woche nach Angaben des US-Verkehrsministeriums noch mehr als 300 Flüge zwischen den beiden Staaten gegeben. Die Zahl nahm rapide ab, nachdem die US-Regierung wegen der Pandemie eine Einreisesperre gegen Chinesen verhängt hatte.

Die Flüge haben auch eine große wirtschaftliche Bedeutung: Die USA sind die größte Volkswirtschaft der Welt, China liegt auf dem zweiten Platz. Zwischen den beiden Staaten gibt es allerdings viele Streitthemen - von einem andauernden Handelsstreit über den Umgang mit Hongkong bis hin zu China als Ursprungsort der Corona-Pandemie.

Von dem jüngsten Erlass sind der US-Regierung zufolge derzeit folgende chinesische Fluggesellschaften betroffen: Air China, China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Xiamen Airlines.

Update, 3. Juni, 17.25 Uhr: Gesundheitsminister Spahn besucht Sanitätsmateriallager

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40) hat sich bei der Bundeswehr für ihre Hilfe während der Corona-Pandemie bedankt. 

"Die Bundeswehr hat uns per Amtshilfe ab der ersten Sekunde, ab der wir sie gebeten haben, tatkräftig unterstützt. Dabei ging es um Logistik und Einlagerung von Arzneimitteln", sagte der CDU-Politiker an Mittwoch bei einem Besuch des Sanitätsmateriallagers in Gronau.

Der Standort im Münsterland dient in den zurückliegenden Wochen als Zentralapotheke für das Bundesgesundheitsministerium. Das Bundeswehrlager mit 5 Soldaten und 35 Zivilisten ist eins von zweien dieser Art in Deutschland. 

Dort wurde zum Beispiel Schutzkleidung aus China vor der Verteilung gelagert. "Wir haben hier im Gespräch gemerkt, dass wir alle zusammen, in den zurückliegenden Jahren zu wenig auf Bevorratung gesetzt haben", sagte Spahn.

Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, steht bei seinem Besuch des Sanitätsmateriallagers in einem Labor. Das Lager dient dem Bundesgesundheitsministerium während der Corona-Pandemie als "Zentralapotheke". Die Bundeswehr beschafft, lagert und verteilt wichtige Arzneimittel zur Bekämpfung des Virus.
Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, steht bei seinem Besuch des Sanitätsmateriallagers in einem Labor. Das Lager dient dem Bundesgesundheitsministerium während der Corona-Pandemie als "Zentralapotheke". Die Bundeswehr beschafft, lagert und verteilt wichtige Arzneimittel zur Bekämpfung des Virus.  © Guido Kirchner/dpa

Update, 3. Juni, 17.12 Uhr: Belgien öffnet Grenzen Mitte Juni - Cafés und Bars ab nächster Woche

Belgien öffnet Mitte Juni seine Grenzen für Urlauber aus Deutschland sowie 30 anderen europäischen Staaten. Dann hebt das Königreich die in der Corona-Krise eingeführten Einreise-Beschränkungen auf, wie Premierministerin Sophie Wilmès am Mittwoch nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats sagte. Der Sommerurlaub an der belgischen Nordseeküste oder den Ardennen wird also möglich.

Update, 3. Juni, 16.59 Uhr: Brasilien meldet Negativ-Rekord bei Corona-Toten

An nur einem Tag hat Brasilien 1262 Corona-Tote und damit einen neuen Negativ-Rekord registriert. Dies geht aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Dienstagabend (Ortszeit) hervor. 

Im März war in Brasilien der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, ein 62 Jahre alter Mann. Seither sind noch nie so viele Infizierte an einem einzigen Tag gestorben.

Die Gesamtzahl der Corona-Toten stieg in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land Lateinamerikas auf 31.199. Das Ministerium meldete auch 28.936 Neuinfektionen, insgesamt lag die Zahl der Infizierten bei 555.383.

Jair Bolsonaro (65), Präsident von Brasilien.
Jair Bolsonaro (65), Präsident von Brasilien.  © Marcello Casal Jr/Agencia Brazil/dpa

Update, 3. Juni, 16.32 Uhr: Schloss von Versailles öffnet wieder am 6. Juni

Das Versailler Schloss öffnet nach der coronabedingten Zwangspause am 6. Juni wieder seine Türen. Zugänglich sind das Schloss, die Gärten, Parkanlagen und das von Ludwig XV. für seine Mätresse Madame de Pompadour errichtete Trianon, teilte die Schlossleitung am Mittwoch mit. 

Der Besuch kann nur mit vorheriger Reservierung eines Zeitfenster-Tickets und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgen.

Ab 2. Juni dürfen in Frankreich wieder Museen und Sehenswürdigkeiten öffnen. Das Loire-Schloss Chambord soll ab dem 5. Juni wieder zu besichtigen sein, das Schloss von Fontainebleau ab dem 1. Juli.

Das Versailler Schloss (Archivbild).
Das Versailler Schloss (Archivbild).  © Lionel Bonaventure/AFP/dpa

Update, 3. Juni, 16.28 Uhr: 20 Läufe in drei Ländern: DTM stellt neuen Rennkalender vor

Das Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) startet im Juli auf dem Norisring in die neue Saison. Der Stadtkurs in Nürnberg bildet vom 10. bis zum 12. Juli den Auftakt, der 20. und letzte Lauf wird am 8. November traditionell auf dem Hockenheimring ausgetragen, wie der DTM-Veranstalter ITR am Mittwoch mitteilte. 

Für DTM-Boss Gerhard Berger war die Erstellung des Kalenders demnach das "Ergebnis harter Arbeit unter allen Beteiligten unter ganz besonderen Herausforderungen". Mit Audi und BMW werden nach dem Ausstieg von Aston Martin nur zwei Hersteller vertreten sein, Audi wird sich nach der Saison aus der Rennserie zurückziehen.

Um die aufgrund der Coronavirus-Pandemie verkürzte Zeit für die neue Saison zu nutzen, finden auf dem Lausitzring, dem Nürburgring sowie im belgischen Zolder Doppelveranstaltungen an aufeinanderfolgenden Wochenenden statt, sodass auf diesen Kursen insgesamt jeweils vier Läufe gefahren werden. 

Zudem gibt es noch jeweils zwei Rennen im niederländischen Assen und auf der Traditionsstrecke von Spa-Franchorchamps. Die strengen Hygienemaßnahmen lassen dabei keine Zuschauer zu.

Update, 3. Juni, 16.25 Uhr: Italien öffnet Grenzen: Viele Hotels in Südtirol sind noch zu

Italien hat seine Grenzen zwar für Urlauber geöffnet, doch noch sind viele Hotels geschlossen. In der bei deutschen Touristen beliebten Provinz Bozen zum Beispiel haben nach Schätzungen des Hotelier- und Gastwirteverbandes erst maximal 20 Prozent der Betriebe auf. 

Exakte Zahlen lägen nicht vor, teilte die Landesregierung in Bozen mit. Italien erlaubt seit Mittwoch den Bürgern aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz die freie Einreise.

In Bozen schätzen die Verantwortlichen, dass die Zahl der offenen Häuser schnell steigen wird: Um den 15. Juni herum dürften sechs von zehn Hotels und Pensionen arbeiten, hieß es. Ein weiterer Teil der Betriebe werde voraussichtlich zwischen Anfang und Mitte Juli öffnen.

Schönberg: Autos fahren kurz vor dem Brenner über die Europabrücke Richtung Italien.
Schönberg: Autos fahren kurz vor dem Brenner über die Europabrücke Richtung Italien.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Derzeit sei die Buchungslage in Südtirol "noch verhalten". Allerdings spürten die Betriebe seit dem Wochenende eine Zunahme der Anfragen. In Rom, einem weiteren Touristenmagneten Italiens, waren am Mittwoch ebenfalls noch viele Hotels im Zentrum dicht. 

An den Küsten bereiten sich zahlreiche Hotels weiter darauf vor, die erforderlichen Hygieneregeln und Vorschriften zum Abstandhalten etwa beim Essen und beim Sonnen umzusetzen. Zugleich fürchten Hoteliers die Kosten einer zu frühen Öffnung, wenn noch nicht genug Gäste da sind.

Wegen der Corona-Pandemie erwartet Italiens Tourismusbranche Umsatzverluste im hohen Milliardenbereich. Die Regierung in Rom hatte seit dem 10. März einen strengen Lockdown verfügt. Mit sinkenden Infektionszahlen wurde er schrittweise gelockert.

Titelfoto: Marcello Casal Jr/Agencia Brazil/dpa

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