Coronavirus: Hotels in Mecklenburg-Vorpommern über Feiertage für Familien geöffnet

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch Monate in Atem halten. Abstand halten und Maske tragen dürften noch die geringeren Hürden bleiben. Denn fast im gesamten November und Dezember heißt es nun wieder: Lockdown!

Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!
Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!  © Christoph Soeder/dpa

Laut der Universität Johns Hopkins sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.040.398 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Rund 709.783 Menschen sollen inzwischen genesen sein. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bereits auf insgesamt 16.044 (Stand 28. November, 22.30 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 13,20 Millionen Infizierte und 265.720 Tote wurden bereits erfasst (Stand 28. November, 22.30 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 62,03 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1.448.890 Todesfälle (Stand 28. November, 22.30 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr >>> hier +++

Update, 28. November, 20.59 Uhr: Auch Hotels im Nordosten an Weihnachten für Familienbesuch geöffnet

Nach mehreren anderen Bundesländern hat auch Mecklenburg-Vorpommern entschieden, dass Hotels über die Feiertage Übernachtungen für Familienbesuche anbieten dürfen.

Konkret dürften Hotels und Pensionen vom 23. Dezember bis 1. Januar für Gäste öffnen, die ihre Familie besuchen, drei Übernachtungen seien erlaubt, teilte Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am Samstagabend nach einem Treffen der Landesregierung mit Vertretern von Wirtschaft, Kommunen und Verbänden mit.

Mecklenburg-Vorpommern öffnet neben Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Berlin über die Festtage die Hotels für Familienbesuche.
Mecklenburg-Vorpommern öffnet neben Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen und Berlin über die Festtage die Hotels für Familienbesuche.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 28. November, 19.20 Uhr: Positive Testergebnisse im Trainer- und Betreuerteam von Union Berlin

Vier Mitarbeiter aus dem Trainer- und Betreuerteam des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin sind in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Wie der Verein am Samstag nach der Partie gegen Eintracht Frankfurt (3:3) mitteilte, konnten alle Betroffenen frühzeitig vom Team isoliert werden und befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Alle anderen Mitarbeiter und die Spieler der Lizenzspielerabteilung wurden negativ getestet und unterliegen keinen weiteren Einschränkungen, gab der Club bekannt.

Update, 28. November, 18.51 Uhr: Kampf gegen Corona: Niederländische Geschäfte früher dicht

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie greifen Rotterdam und weitere niederländische Großstädte durch und lassen Geschäfte früher schließen.

In der Hafenmetropole Rotterdam durften Läden in der Innenstadt am Samstag bereits um 17.00 Uhr keine neuen Kunden mehr einlassen und mussten dann um 18.00 Uhr endgültig schließen. Ausgenommen waren Lebensmittelgeschäfte. Wie der Sender NOS berichtete, dürfen Geschäfte in Rotterdam üblicherweise bis 20.00 Uhr Kunden empfangen.

Update, 28. November, 17.58 Uhr: Länderübergreifende Demo gegen Corona-Beschränkungen ist vorbei - und geht doch weiter

Eine Demonstration der Gegner von Corona-Einschränkungen in Frankfurt (Oder) ist nach dem offiziellen Ende mit einem Spaziergang nach Polen weitergegangen.

Die Veranstalter riefen am Samstag dazu auf, die Besucher aus Polen über die Oder-Brücke zurück in die Stadt Słubice zu begleiten. Zwei Gruppen mit mehreren hundert Teilnehmern gingen über die Frankfurter Stadtbrücke und - wenn sie nicht aus Polen kamen - wieder zurück.

Die Polizei in Deutschland und Polen ließ die Gruppen passieren, einige Teilnehmer trugen allerdings keine Corona-Maske.

Aus dem polnischen Slubice gehen Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen über den Grenzübergang Stadtbrücke nach Frankfurt (Oder).
Aus dem polnischen Slubice gehen Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen über den Grenzübergang Stadtbrücke nach Frankfurt (Oder).  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 28. November, 17.44 Uhr: Mehr als 60 Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten in London

Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat die Polizei in London mehr als 60 Menschen festgenommen. "Wir gehen davon aus, dass diese Zahl noch steigt", twitterte die Polizei am Samstagnachmittag. "Wir fordern die Menschen auf, nach Hause zu gehen."

Im aktuellen Teil-Lockdown sollen die Bürger in England ihr Zuhause nur aus triftigen Gründen wie Arbeit, Einkauf oder der Pflege Angehöriger verlassen. Demonstrationen gehören nicht zu den erlaubten Ausnahmen. Teilnehmer zogen - zumeist ohne Abstand und Masken - am Sonntag durch die Londoner Innenstadt. Auf ihren Plakaten stand etwa "Stop Controlling Us" ("Hört auf, uns zu kontrollieren") oder "No More Lockdowns" ("Keine Lockdowns mehr"). Es kam mehrfach zu Zusammenstößen mit der Polizei.

Ein Mann wird während einer Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen von Polizisten weggeführt. Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat die Polizei in London mehr als 60 Menschen festgenommen.
Ein Mann wird während einer Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen von Polizisten weggeführt. Bei Protesten gegen die Corona-Beschränkungen hat die Polizei in London mehr als 60 Menschen festgenommen.  © Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Update, 28. November, 16.05 Uhr: Hunderte demonstrieren an polnischer Grenze gegen Corona-Maßnahmen

Hunderte Gegner von Corona-Einschränkungen aus Deutschland und Polen haben am Samstag in Frankfurt (Oder) demonstriert.

Zu der Demo hatte die Initiative "Querdenken" aus Duisburg aufgerufen. Auf Deutsch und Polnisch wurde "Frieden" und "Freiheit" gerufen. Aus Słubice auf polnischer Seite kamen Hunderte nach Frankfurt (Oder), einige schwenkten polnische Flaggen.

Die Polizei rief über Lautsprecher und über Twitter - in Deutsch und Polnisch - dazu auf, sich an die Corona-Vorgaben zu halten. Sie erweiterte das Demo-Gelände an der Oderpromenade, damit mehr Abstand möglich war.

Zwei Gegendemonstrationen waren angemeldet, darunter eines von dem Bündnis "Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)" unter dem Motto "Maskenball statt Corona-Leugner*innen!".

Ein Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen trägt einen gelben Schutzanzug und ein Schild mit der Aufschrift "Totale Hygiene" und geht über den Grenzübergang Stadtbrücke ins polnische Slubice.
Ein Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen trägt einen gelben Schutzanzug und ein Schild mit der Aufschrift "Totale Hygiene" und geht über den Grenzübergang Stadtbrücke ins polnische Slubice.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 28. November, 15.53 Uhr: Brexit: Unterhändler verhandeln wieder persönlich über Handelspakt

Nach einer vorsorglichen Corona-Quarantäne hat der EU-Unterhändler Michel Barnier am Samstag die Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt mit Großbritannien in London fortgesetzt.

"Die Gespräche laufen seit heute wieder persönlich", sagte eine britische Regierungssprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Man sei in der "Endphase" und erwarte tägliche Gespräche. Auf britischer Seite leitet Chefunterhändler David Frost die Runde.

Update, 28. November, 15.48 Uhr: CSU-Generalsekretär über AfD: Superspreader von geistigem Schmutz

Mit scharfen Worten hat CSU-Generalsekretär Markus Blume die AfD kritisiert, die am Wochenende ihren Bundesparteitag in Kalkar (Nordrhein-Westfalen) abhält.

"Die AfD ist ein Superspreader von politischem und geistigem Schmutz in Deutschland", sagte Blume der "Welt" (Samstag). Parteitage könnten in Zeiten der Corona-Pandemie "ohne physische Präsenz aller Delegierten an einem Ort" abgehalten werden. Mit dem Präsenzparteitag missbrauche die AfD das grundgesetzlich geschützte Parteienprivileg, um die Demokratie vorzuführen

Update, 28. November, 14.30 Uhr: Nach Corona-Protest: Versammlungsverbot im Kreis Hildburghausen

Der bundesweite Corona-Hotspot-Landkreis Hildburghausen hat ein Versammlungsverbot verhängt. Demnach sind ab Sonntag sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen im Kreisgebiet untersagt. Das geht aus einer neuen Verordnung hervor, die der Landkreis am Samstag erließ. Nur im Einzelfall könnten auf Antrag Versammlungen genehmigt werden, wenn sie infektionsschutzrechtlich vertretbar seien und vier Tage vorher angemeldet würden.

Damit reagierte er auf einen Corona-Protest am vergangenen Mittwoch, bei dem unangemeldet mehrere Hundert Menschen teils ohne Mund-Nasen-Schutz und Mindestabstand singend durch die Straßen zogen. Die Polizei löste die Ansammlung schließlich auch mit Hilfe von Pfefferspray auf. Die neue Verordnung untersagt nun unangemeldete Versammlungen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche in Hildburghausen am Samstag bei 595 (Vortag: knapp 630).

"Kreisstadt Hildburghausen" steht auf einem Schild am Ortseingang.
"Kreisstadt Hildburghausen" steht auf einem Schild am Ortseingang.  © dpa/zb/Martin Schutt

Update, 28. November, 13.40 Uhr: Corona-Infektion von elf Pflegemitarbeitern in Neubrandenburg

Elf Pfleger des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon arbeiten neun auf einer Station im Nicht-Infektionsbereich, wie die Klinik am Samstag mitteilte.

Alle betroffenen Mitarbeiter und deren Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne. Die Betreuung der Patienten ist nach Angaben des Klinikums weiter gesichert. Zahlreiche Mitarbeiter und Patienten sollen getestet werden.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0