Coronavirus: Neuer Rekord! Mehr als 18.000 Neuinfektionen in Deutschland

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch lange Zeit beschäftigen. Abstand halten und Maske tragen dürfte deshalb noch die geringere Hürde bleiben. Denn schließlich steht am Montag, den 2. November, der nächste Lockdown an. 

Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!
Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!  © Christoph Soeder/dpa

In Deutschland wurden mittlerweile 498.354 Infektionen bestätigt. 10.305 Corona-Patienten starben hierzulande an der Infektion oder den Folgen, während knapp 400.436 als genesen gelten (Stand 30. Oktober, 6 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 8,9 Millionen Infizierte und 228.656 Tote wurden bereits erfasst (Stand 30. Oktober, 6 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 45 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1,18 Millionen Todesfälle (Stand 30. Oktober, 6 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr >> hier +++

Update, 30. Oktober, 8.15 Uhr: Unions-Haushaltsexperte: Geld für Überbrückungshilfe ist da

Der Haushaltsexperte der Unionsfraktion, Eckhardt Rehberg, hat betont, dass für die Überbrückungshilfe für Unternehmen während des Teil-Lockdowns im November keine neuen Schulden nötig sind.

Diese zehn Milliarden Euro Überbrückungshilfe seien kein zusätzliches Geld, sagte er am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Im zweiten Nachtragshaushalt seien für Überbrückungsprogramme für Unternehmen 25 Milliarden Euro vorgesehen worden. "Davon sind noch gute 20 Milliarden vorhanden", sagte Rehberg.

"Für mich sind Schulden nicht sexy", sagte er. "Schulden machen auch nicht glücklich, wie das bei Linken, Grünen und Teilen der SPD der Fall zu sein scheint."

Update, 30. Oktober, 8.11 Uhr: US-Tagesrekord: Mehr als 88.000 Corona-Neuinfektionen

Die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages hat in den USA kurz vor der Präsidentenwahl einen neuen Höchststand erreicht.

Am Donnerstag wurden 88.521 Fälle verzeichnet, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Freitag hervorgeht. Das sind fast 10.000 mehr als noch am Vortag.

Insgesamt wurden nach JHU-Angaben in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie rund 8,95 Millionen Coronavirus-Infektionen bestätigt. Etwa 228.000 Menschen starben bislang - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Allein am Donnerstag wurden der JHU zufolge 971 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet.

Kurz vor der Wahl steigen die Corona-Neuinfektionen in den USA stark an.
Kurz vor der Wahl steigen die Corona-Neuinfektionen in den USA stark an.  © John Locher/AP/dpa

Update, 30. Oktober, 7.45 Uhr: Produzent Bay stellt Trailer zum Pandemie-Thriller "Songbird" vor

Geschmacklos oder unterhaltsam? Mitten in Corona-Zeiten präsentiert uns Produzent und Star-Regisseur Michael Bay (55) den Pandemie-Thriller "Songbird", in dem die Menschheit von Covid-23, einer Weiterentwicklung von Covid-19, heimgesucht wird.

Mehr Informationen dazu >>>>hier.

Update, 30. Oktober, 7.31 Uhr: Japan erstattet Eintrittskarten für verschobene Olympische Spiele

Nach der coronabedingten Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio aufs nächste Jahr beginnt Japan in Kürze mit dem Verfahren für die Rückerstattung von Eintrittskarten.

Bereits gekaufte Tickets bleiben zwar auch für das nächste Jahr gültig. Doch wer die Spiele dann nicht besuchen kann, kann zwischen dem 10. und 30. November die Rückerstattung der Eintrittskarten beantragen, wie Japans Olympia-Macher am Freitag bekanntgaben. Die Rückgabe der Tickets für die Paralympics kann zwischen dem 1. und 21. Dezember beantragt werden.

Update, 30. Oktober, 7.21 Uhr: Renommierter WHO-Arzt stellt Effektivität von Lockdowns in Frage

Welche Wirksamkeit haben eigentlich landesweite Lockdowns? Dr. David Nabarro (71), ein Sonderbeauftragter der WHO, hat nun mit einem ungeahnten Statement für Aufsehen gesorgt. 

Mehr Informationen dazu >>>>hier.

Update, 30. Oktober, 6.55 Uhr: Neuer Rekord der Corona-Neuinfektionen: 18.681 Fälle in Deutschland

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 18.681 Fällen binnen eines Tages einen neuen Höchstwert erreicht. Dies geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Freitagmorgen hervor.

Der bisherige Rekordwert vom Vortag lag bei 16.774 Fällen. Am Freitag vor einer Woche hatten die Gesundheitsämter dem RKI 11.242 Neuinfektionen gemeldet.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 499.694 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 30.10., 00.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Donnerstag um 77 auf insgesamt 10.349. Das RKI schätzt, dass rund 345.700 Menschen inzwischen genesen sind.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Donnerstag bei 0,97 (Vortag: 1,03). 

Am Eingang vom Berliner Hauptbahnhof hängt ein Schild mit der Aufschrift "Bitte die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung beachten!".
Am Eingang vom Berliner Hauptbahnhof hängt ein Schild mit der Aufschrift "Bitte die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung beachten!".  © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 30. Oktober, 6.47 Uhr: Grütters: Erneute Schließungen sind echte Katastrophe für die Kultur

Kulturstaatsministerin Monika Grütters befürchtet angesichts neuer Corona-Beschränkungen schwere Folgen für die Kulturszene. 

"Ich bin in großer Sorge um die Kultur", sagte die CDU-Politikerin in einer Stellungnahme. Die Kultur dürfe nicht zum Opfer der Krise werden. "Leider zwingt uns die Dynamik des Infektionsgeschehens zu harten Maßnahmen", sagte Grütters. "Doch bei allem Verständnis für die notwendigen neuen Regelungen: Für die Kultur sind die erneuten Schließungen eine echte Katastrophe."

Kultur sei weit mehr als Freizeit und Unterhaltung. "Sie ist kein Luxus, auf den man in schweren Zeiten kurzerhand verzichten kann." Kultur sei keine Delikatesse für Feinschmecker, sondern Brot für alle. "Und sie ist das notwendige Korrektiv in einer lebendigen Demokratie. Gerade das macht sie natürlich systemrelevant."

Update, 30. Oktober, 6.33 Uhr: Flixbus stellt Betrieb im November vorübergehend ein

Der Fernreise-Anbieter Flixbus stellt aufgrund der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen seinen Betrieb vorübergehend ein.

Mehr Informationen dazu >>>>hier.

Ein Flixbus steht im Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin. Der Fernreise-Anbieter stellt seinen Betrieb im November vorübergehend ein.
Ein Flixbus steht im Zentralen Omnibusbahnhof in Berlin. Der Fernreise-Anbieter stellt seinen Betrieb im November vorübergehend ein.  © Fabian Sommer/dpa

Update, 30. Oktober, 5.52 Uhr: Prognos-Szenario: Deutsche Wirtschaft erst 2023 auf Vorkrisenniveau

Die Verschärfung der Corona-Krise könnte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Prognos-Forschern über Jahre zurückwerfen.

"Das aktuelle Pandemie-Geschehen gibt großen Anlass zur Sorge, dass die akuten, aber auch dauerhaften wirtschaftlichen Folgen deutlich gravierender ausfallen als in den vergangenen Monaten erwartet", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Krisenszenario des Berliner Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmens.

"In Summe fehlen uns dann drei bis vier Jahre Wachstum", stellte Prognos-Chefvolkswirt Michael Böhmer fest. Je zügiger es gelinge, die steigenden Infektionszahlen einzudämmen, desto geringer werde der wirtschaftliche Schaden ausfallen.

Update, 30. Oktober, 5.30 Uhr: Lindner will digitale Wahlparteitage per Gesetz ermöglichen

Der FDP-Partei- und Fraktionschef Christian Lindner dringt angesichts der Corona-Krise auf eine rasche Änderung des
Parteienrechts, um digitale Wahlparteitage zu ermöglichen.

"Wir können die Vorbereitung der nächsten Bundestagswahl nicht auf Dauer unterbrechen", sagte Lindner der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). "Wenn die CDU jetzt den Willen hat, das Parteiengesetz zu modernisieren und digitale Entscheidungen zu ermöglichen, dann ist die FDP bereit, das in einem ganz schnellen Gesetzgebungsverfahren möglich zu machen."

Titelfoto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0