Coronavirus: Rund 13.000 Infektionen bei vollständig Geimpften

Deutschland/Welt - In Deutschland gilt noch immer die Corona-Notbremse. Weiterhin sollen die Menschen die Zahl ihrer Kontakte möglichst gering halten, was durch das neue Infektionsschutzgesetz unterstützt werden soll. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").
Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie rund 3,5 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Etwa 3,2 Millionen der Infizierten sollen wieder genesen sein. 85.852 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben (Alle Datenstände: 14. Mai, 12.30 Uhr).

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt laut Robert-Koch-Institut bundesweit 96,5 (Stand 14. Mai, 3.10 Uhr).

Weltweit gibt es rund 161,2 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 3,3 Millionen Todesfälle (Stand 14. Mai, 12.30 Uhr).

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Update, 14. Mai, 12.45 Uhr: Rund 13.000 Corona-Infektionen bei vollständig Geimpften

In Deutschland wurden bisher rund 13.000 vollständig Geimpfte noch positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht bei insgesamt mehr als acht Millionen Zweitimpfungen etwa 0,16 Prozent. Es sei aber nicht klar, ob die Erkrankung bei vollem Impfschutz, also mehr als 14 Tage nach der zweiten Impfung, auftrat oder in den Tagen davor, erklärte das Gesundheitsministerium am Freitag.

Impfungen können Corona-Infektionen zwar in den meisten Fällen verhindern, allerdings nicht zu hundert Prozent. Man geht außerdem davon aus, dass der Körper nach der zweiten Impfung rund zwei Wochen braucht, um den vollen Impfschutz aufzubauen.

Ein Arzt bereitet eine Dosis des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech im Impfzentrum vor.
Ein Arzt bereitet eine Dosis des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech im Impfzentrum vor.  © Socrates Baltagiannis/dpa

Update, 14. Mai, 11.28 Uhr: VW mit Verkaufsplus nach Corona-Einbruch im Vorjahr

Der Volkswagen-Konzern hat im April gegenüber dem Corona-bedingten Einbruch vor einem Jahr einen deutlichen Anstieg der Auslieferungen verzeichnet. Die Verkäufe legten über alle Marken hinweg um gut 75 Prozent auf 829.800 Fahrzeuge zu, wie Volkswagen mitteilte. Das reichte aber nicht, um wieder auf die Zahlen aus dem April des Vor-Corona-Jahres 2019 zu kommen.

Zudem musste VW in China im vergangenen Monat einen Dämpfer hinnehmen: Die Auslieferungen lagen im wichtigsten Einzelmarkt mit 284.200 Fahrzeugen 7 Prozent unter dem Wert vor einem Jahr. In der Volksrepublik hatte der Verkauf von Autos nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr schnell wieder angezogen.

Update, 14. Mai, 11 Uhr: Neuer Impfrekord: 1,35 Millionen Menschen an einem Tag geimpft

In Deutschland sind am Mittwoch so viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden wie noch nie. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 9.35 Uhr) wurden an dem Tag 1.353.453 Impfspritzen gesetzt, an Christi Himmelfahrt waren es 408.260.

Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, wurden damit an beiden Tagen zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft.

Update, 14. Mai, 9.40 Uhr: Briten wollen indische Variante mit Massentests und Impfen eindämmen

Nach einem Anstieg von Fällen der indischen Corona-Variante B.1.617.2 will die britische Regierung mit gezielten Massentests in betroffenen Regionen die Ausbreitung verhindern. Im Nordwesten von England sowie in London würden mobile Teams gezielt Tests anbieten und die Nachverfolgung von Kontakten verstärken, wie die britische Regierung mitteilte. Außerdem sollen noch mehr Proben gensequenziert werden.

Man lote derzeit auch Möglichkeiten aus, wie Impfungen möglichst effektiv eingesetzt werden könnten, sagte der für die Impfkampagne zuständige Staatssekretär Nadhim Zahawi am Freitag dem Sender Sky News. So könnten entweder zweite Impfdosen vorgezogen oder in den Regionen auch jüngere Altersgruppen geimpft werden, die eigentlich noch nicht an der Reihe sind.

Update, 14. Mai, 8.54 Uhr: Griechische Inseln wollen Touristen mit hohen Impfquoten locken

Geputzt, getüncht, geimpft: Die griechischen Inseln sind reif für Touristen. Teil der Regierungskampagne für die diesjährige Saison ist ein Impfangebot für Insulaner, das wohl rege angenommen wird.

Am Samstag wird in Griechenland offiziell die Tourismus-Saison eingeläutet - Gastronomen, Hoteliers und Ladenbesitzer erwarten sie mit Hoffnung und Bangen gleichermaßen. Auch wegen des Saisonstarts wird in den Urlaubszielen kräftig geimpft - um Touristen mit "Covid-freien Inseln" zu locken.

Auf der Insel Milos etwa und anderen griechischen Eilanden könnten so in den kommenden Wochen Impfquoten von bis zu 90 Prozent erreicht werden - nicht zuletzt, weil die Menschen vom Tourismus leben, wie Konstantinos Makris, Chef des örtlichen Gesundheitszentrums, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die Tourismusbranche trägt normalerweise fast 20 Prozent zur griechischen Wirtschaftsleistung bei - und war im vergangenen Jahr wegen Corona um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Die einzige Lösung scheint der Kampf gegen das Virus. "Wir haben wirklich alles für die Sicherheit sowohl der Einwohner als auch der Gäste getan", sagt Dimitris Moraitis vom Hotelverband der Insel Milos.

Ein Tourist genießt die Sonne, während Tavernenstühle am Strand von Plaka auf der Ägäisinsel Naxos gelagert werden. Am 15. Mai wird in Griechenland offiziell die Tourismus-Saison eingeläutet.
Ein Tourist genießt die Sonne, während Tavernenstühle am Strand von Plaka auf der Ägäisinsel Naxos gelagert werden. Am 15. Mai wird in Griechenland offiziell die Tourismus-Saison eingeläutet.  © Thanassis Stavrakis/AP/dpa

Update, 14. Mai, 6.25 Uhr: Neue "Querdenker"-Demos an Pfingsten in Berlin

Am Pfingstwochenende stehen Berlin erneut Demonstrationen von Kritikern der Corona-Einschränkungen und sogenannten Querdenkern bevor. Bei der Polizei sind für den 22./23. Mai mehrere Kundgebungen und Demonstrationszüge mit teilweise bis zu 16.000 Teilnehmern angemeldet. Zudem soll am Pfingstsonntag eine Demonstration gegen hohe Mieten mit 10.000 Teilnehmern durch die Hauptstadt ziehen.

Die "Querdenker"-Demonstrationen sind sowohl für den Samstag vor Pfingsten als auch für Sonntag angemeldet. Auf der Internetseite des Bündnisses Querdenken 711 findet sich ein Aufruf für Samstag unter dem Titel: "Für Frieden Freiheit und Grundrechte". Dazu sollen vier Demonstrationszüge aus verschiedenen Richtungen jeweils etwa über acht Kilometer zum Großen Stern im Bezirk Tiergarten ziehen. Dort ist dann eine Kundgebung geplant.

Update, 14. Mai, 6.11 Uhr: Japan weitet vor Olympia Corona-Notstand aus

Angesichts weiter steigender Infektionszahlen weitet Japan den Corona-Notstand weniger als drei Monate vor den geplanten Olympischen Spielen nochmals aus. In den Präfekturen Hokkaido, Okyama und Hiroshima müssten bis 31. Mai ebenfalls strengere Restriktionen umgesetzt werden, gab der zuständige Minister Yasutoshi Nishimura am Freitag bekannt.

Die Regierung hatte erst kürzlich den Notstand für die Olympia-Stadt Tokio abermals verlängert und auf insgesamt sechs Regionen ausgeweitet. Für Hokkaido, Okayama und Hiroshima war eigentlich nur ein Quasi-Notstand vorgesehen gewesen, doch Experten drängten darauf, auch dort strengere Maßnahmen zu ergreifen.

Ein Lockdown ist der Notstand in Japan aber nicht: Restaurants und Bars sollen keinen Alkohol ausschenken und schon um 20 Uhr schließen. Die Bürger sind dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Unternehmen sollen Heimarbeit ermöglichen. Große Komplexe wie Kaufhäuser und Kinos sollen entweder geschlossen bleiben oder früher schließen. Größere Veranstaltungen in Kultur und Sport sind zwar inzwischen wieder erlaubt, allerdings mit höchstens 5000 Zuschauern.

Ein Mann mit Mund-Nasen-Schutz geht in Tokio vor einer Werbung für die Olympischen Spiele 2021 entlang.
Ein Mann mit Mund-Nasen-Schutz geht in Tokio vor einer Werbung für die Olympischen Spiele 2021 entlang.  © Eugene Hoshiko/AP/dpa

Update, 14. Mai, 6 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI erstmals seit 20. März unter 100

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 4.56 Uhr lag der Wert am Freitag bei 96,5 (20. März: 99,9).

Mehr dazu hier: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz fällt weiter: Erstmals seit März unter 100

Update, 13. Mai, 21.37 Uhr: Geimpfte in den USA müssen drinnen meist keine Maske mehr tragen

Vollständig gegen Corona geimpfte Menschen müssen in den USA einer Empfehlung der Gesundheitsbehörde CDC zufolge in vielen Innenräumen keine Masken mehr tragen.

Sie müssen sich auch nicht mehr an die Abstandsgebote halten, erklärte CDC-Chefin Rochelle Walensky am Donnerstag.

"Wir haben uns alle nach diesem Moment gesehnt, in dem wir wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren können", sagte Walensky bei einer Pressekonferenz.

Die Ankündigung dürfte zum Beispiel auch die Rückkehr in Büros erleichtern. Das Tragen einer Maske ist demnach aber weiter in dicht gedrängten Situationen wie etwa in Bussen, Flugzeugen, Krankenhäusern oder Flughäfen gefordert.

Eine Maske liegt auf dem Boden. Vollständig gegen Corona geimpfte Menschen müssen in den USA einer Empfehlung der Gesundheitsbehörde CDC zufolge in vielen Innenräumen keine Masken mehr tragen.
Eine Maske liegt auf dem Boden. Vollständig gegen Corona geimpfte Menschen müssen in den USA einer Empfehlung der Gesundheitsbehörde CDC zufolge in vielen Innenräumen keine Masken mehr tragen.  © Fabian Strauch/dpa

Update, 13. Mai, 19.40 Uhr: Schottische Regierung genehmigt 600 Zuschauer bei Fußball-Pokalfinale

Das Finale im schottischen Fußball-Pokal steigt vor 600 Zuschauern.

Die Endspielgegner Hibernian aus Edinburgh und FC St Johnstone aus Perth dürften je 300 Karten für das Spiel im Glasgower EM-Stadion Hampden Park am 22. Mai an ihre Fans verteilen, teilte der schottische Verband am Donnerstag mit.

Die schottische Regierung habe verfügt, dass ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden müsse bei der Sitzplatzverteilung.

Titelfoto: Socrates Baltagiannis/dpa

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