Coronavirus: Teil-Lockdown wird verlängert!

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch Monate in Atem halten. Abstand halten und Maske tragen dürften noch die geringeren Hürden bleiben. Denn fast im gesamten November heißt es nun wieder: Lockdown!

Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!
Bundesweit gilt in den Einkaufszentren: Bitte Maske tragen und Abstand halten!  © Christoph Soeder/dpa

In Deutschland wurden mittlerweile 983.312 Infektionen bestätigt. 14.984 Corona-Patienten starben hierzulande an der Infektion oder den Folgen, während 657.108 als genesen gelten (Stand 25. November, 22.25 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 12,71 Millionen Infizierte und 261.480 Tote wurden bereits erfasst (Stand 25. November, 22.25 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 60,17 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 1.417.153 Todesfälle (Stand 25. November, 22.25 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 25. November, 22.33 Uhr: Müller: "Geht in vielen Bereichen um Leben und Tod"

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat angesichts geplanter Lockerungen bei den Corona-Kontaktbeschränkungen über Weihnachten und Silvester an Vernunft und Eigenverantwortung der Menschen appelliert. Die Politik wolle "natürlich in Anbetracht dieser besonderen Jahreszeit auch einiges ermöglichen, was vielleicht noch nicht geboten wäre, wenn man sich ganz kühl die Zahlen anguckt", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch nach einer Videokonferenz der Länder-Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). "Aber Dinge zu ermöglichen heißt ja nicht, dass alles genutzt werden muss, was möglich ist."

Er richte einen dringenden Appell an die Menschen, sich bewusst zu machen, was jeder Einzelne tun könne, um sich und andere zu schützen, sagte Müller. "Und Familienfeste, (...) selbst wenn sie möglich sind, muss man vielleicht auch nicht so groß und in der Form organisieren, wie man es in den letzten Jahren getan hat."

Noch sei das Ende der Pandemie nicht gekommen. "Wir sind in einer Situation, wo es wirklich auch in vielen Bereichen um Leben und Tod geht."

Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister.
Michael Müller (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister.  © dpa/Christophe Gateau

Update, 25. November, 22.22 Uhr: Bund und Länder streben europaweites Unterbinden von Skitourismus an

Angesichts der Corona-Krise wollen Bund und Länder eine abgestimmte europäische Regelung erreichen, um Skitourismus bis zum 10. Januar zu unterbinden.

Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU), wie aus ihrem Beschlusspapier hervorgeht. "Die Bundesregierung wird gebeten, auf europäischer Ebene darauf hinzuwirken, dass bis zum 10. Januar Skitourismus nicht zugelassen wird", heißt es dort.

Skifahrer mit Gesichtsmasken stehen am Eröffnungstag des Skigebiets Verbier in den Schweizer Alpen in einer Schlange für den Sessellift an.
Skifahrer mit Gesichtsmasken stehen am Eröffnungstag des Skigebiets Verbier in den Schweizer Alpen in einer Schlange für den Sessellift an.  © dpa/KEYSTONE/Jean-Christophe Bott

Update, 25. November, 22.20 Uhr: Schnelltests für Corona-Risikogruppen sollen ausgedehnt werden

Zum Schutz von Risikogruppen wie älteren und kranken Menschen soll der Einsatz von Corona-Schnelltests weiter ausgedehnt werden. Ab 1. Dezember sollen je Pflegebedürftigem 30 Schnelltests pro Monat möglich sein, wie aus einem am Mittwoch gefassten Beschluss von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder hervorgeht.

Je nach Verfügbarkeit solle dieser Anspruch dann schrittweise erhöht werden. In Pflegeheimen sind bisher bis zu 20 Tests pro Monat und Bewohner möglich. Einrichtungen müssen dazu Test-Konzepte erstellen. Dann legt das Gesundheitsamt fest, wie viele Tests gekauft und auf Kassenkosten finanziert werden können.

"Wichtig ist, dass auch Bewohner in Einrichtungen zu Weihnachten unter möglichst sicheren Bedingungen Familienbesuch erhalten können", heißt es in dem Beschluss von Bund und Ländern weiter. Bei Antigen-Schnelltests müssen Proben zum Auswerten nicht ins Labor gebracht werden. Sie gelten aber als nicht so genau wie sonst genutzte PCR-Tests. Vornehmen müssen sie medizinisch geschultes Personal. Laut Robert Koch-Institut (RKI) muss ein positives Ergebnis eines Schnelltests durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Ein positives Testergebnis bei einem Covid-19-Schnelltest (zwei Linien) in einer Teststation des Gesundheitsamts.
Ein positives Testergebnis bei einem Covid-19-Schnelltest (zwei Linien) in einer Teststation des Gesundheitsamts.  © dpa/ANP/Vincent Jannink

Update, 25. November, 22.18 Uhr: Söder appelliert: Jeder kann beim Kampf gegen Corona mithelfen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Menschen in Deutschland aufgerufen, beim gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus mitzuziehen. "Jeder kann helfen, wirklich jeder", sagte Söder am Mittwochabend nach stundenlangen Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin.

Er rief etwa dazu auf, trotz gewisser Lockerungen an Weihnachten und Silvester nun nicht "die große Party zu feiern". Gerade Weihnachten solle in diesem Jahr eher ein "Fest der Familie" sein, erklärte er.

Die Verlängerung und Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen in den Dezember hinein bezeichnete Söder als notwendig. Der Erfolg der bisherigen Maßnahmen sei eben noch nicht so groß wie erhofft.

Söder warnte insbesondere auch vor einem drohenden Rückschlag durch die Weihnachtsferien. Deshalb gebe es auch die Bitte, Reisetätigkeiten zu unterlassen. Und er wolle auch nicht den Spaß und die Freude am Skifahren verderben - aber er könne sich etwa das massenhafte Anstehen an Liften und Gondeln eben nicht vorstellen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht im Bundeskanzleramt in der Pressekonferenz neben Bayerns Ministerpräsident Markus Soeder (CSU, r.) und Berlins Regierendem Bürgermeister Peter Müller (SPD, l.).
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht im Bundeskanzleramt in der Pressekonferenz neben Bayerns Ministerpräsident Markus Soeder (CSU, r.) und Berlins Regierendem Bürgermeister Peter Müller (SPD, l.).  © dpa/Pool/AFP/Odd Andersen

Update, 25. November, 22.07 Uhr: Müller: Bisherige Anti-Corona-Maßnahmen reichen nicht aus

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Verlängerung des Teil-Lockdowns in der Corona-Pandemie mit den hohen Belastungen für das Gesundheitswesen begründet. "Wir sind jetzt in Berlin in einer Situation, wo wir ein Viertel der Intensivbetten nutzen für Covid-19-Patienten", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch nach einer Videokonferenz der Lander-Regierungschefs mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Viele davon müssten beatmet werden. Zudem gebe es in der Hauptstadt Tage mit 20 bis 30 Verstorbenen.

Diese Zahlen veranschaulichten, wie die Situation sei, so Müller: "Hinter jeden einzelnen Zahl verbergen sich menschliche Schicksale und menschliche Tragödien." Mit den bisherigen Maßnahmen sei viel erreicht worden, aber noch nicht genug. Deshalb gebe es eine "große bundesweite Verständigung", die Beschränkungen zu verlängern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD).
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD).  © dpa/Bundesregierung/Guido Bergmann

Update, 25. November, 22.04 Uhr: Sport bleibt mindestens bis Weihnachten im Teil-Lockdown

Der Sport bleibt wie erwartet mindestens bis Weihnachten im Teil-Lockdown und darf auch nach den Feiertagen nicht auf schnelle Lockerungen der Corona-Regelungen hoffen. "Die Lage erlaubt es nicht, die Maßnahmen aufzuheben", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend nach der über siebenstündigen Video-Konferenz mit den Länder-Chefs. "Sie werden zunächst bis zum 20. Dezember fortgeführt. Wir brauchen noch einmal eine Kraftanstrengung. Geduld, Solidarität und Disziplin werden auf eine harte Probe gestellt."

Die Profi-Ligen dürfen in diesem Jahr somit nicht mehr auf die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien und Hallen hoffen, ihren Spielbetrieb mit Geisterspielen aber zumindest fortsetzen. Der Amateur- und Breitensport bleibt weiter mit wenigen Ausnahmen untersagt.

Für Millionen Sportler bedeutet dies einen weitgehenden Stillstand bis ins nächste Jahr hinein. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht deshalb "die Gefahr von massiven und teilweise irreparablen Schäden an unserem Sportsystem". DOSB-Chef Alfons Hörmann (60) hatte aus diesem Grund zuletzt verstärkt für flexiblere Lösungen je nach Region und Sportart geworben - vergebens, obwohl der steile Anstieg der Corona-Fallzahlen in Deutschland vorerst gestoppt wurde. "Die Lage ist weiter sehr, sehr ernst", betonte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Und Merkel stellte klar: "Wir können uns mit dem Teilerfolg auf keinen Fall begnügen."

Ein Sportheim ist mit einem Kettenschloss abgesperrt.
Ein Sportheim ist mit einem Kettenschloss abgesperrt.  © dpa/Andreas Gora

Update, 25. November, 22.02 Uhr: Bovenschulte: Bund-Länder-Schalte hat klare Grundlage geschaffen

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) hat sich nach der Bund-Länder-Runde zum weiteren Kurs im Kampf gegen die Corona-Pandemie zufrieden gezeigt. Am Ende habe man eine gemeinsame Position gefunden, auch wenn Bund und Länder jeweils hätten Abstriche machen müssen, sagte er am Mittwochabend in Bremen. Mit den nun getroffenen Beschlüssen sei eine klare Grundlage für die nächsten Wochen bis Anfang Januar geschaffen worden. "Ich bin aus Bremer Sicht zufrieden."

Weiter skeptisch zeigte sich Bovenschulte allerdings in der Frage der Weihnachtsferien. Er habe Zweifel, dass ein Vorziehen der Ferien eine gute Idee bei der Pandemie-Bekämpfung sei. Bremen werde vom 19. Dezember an die strikte Schulpflicht aufheben und es den Eltern anheimstellen, ihre Kinder vom Unterricht zu befreien. "Das ist aus unserer Sicht die beste Regelung." Allerdings sei man offen und werde das noch mit den Eltern, Lehrern und auch im Senat besprechen.

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen.
Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen.  © dpa/Sina Schuldt

Update, 25. November, 22 Uhr: Weil: Gespräche über sichere Gottesdienste geplant

Vor Weihnachten und über den Jahreswechsel sollen die Corona-Beschränkungen nach Angaben von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil etwas gelockert werden. Wenn möglichst viele sich im Dezember an die Corona-Regeln hielten, werde es "gut vertretbar sein, über Weihnachten bis zum 1. Januar 2020 die Kontaktbeschränkungen maßvoll zu lockern", sagte Weil (SPD) nach den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch.

Bis zu zehn Personen sollten dann zusammenkommen dürfen, die Begrenzung auf zwei Haushalte werde vorübergehend ausgesetzt. Bund und Länder würden das Gespräch mit den Religionsgemeinschaften suchen, um Vereinbarungen zu schließen für möglichst sichere Gottesdienste und andere religiöse Zusammenkünfte.

Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hält einen Gottesdienst in der fast menschenleeren St. Matthäuskirche.
Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hält einen Gottesdienst in der fast menschenleeren St. Matthäuskirche.  © dpa/Sven Hoppe

Update, 25. November, 21.58 Uhr: Einheitliche Quarantäneregeln für Schüler

Für Schüler, die sich mit Corona angesteckt haben, und deren Mitschüler soll es einheitliche Regeln geben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder verständigten sich am Mittwoch bei ihrer Videokonferenz darauf, dass positiv getestete Schüler gemeinsam mit ihren Mitschülern - in der Regel die Schulklasse - sofort in eine fünftägige Quarantäne geschickt werden.

Die Tage am Wochenende zählen mit. Wie es in einem gemeinsamen Beschlusspapier von Bund und Ländern weiter heißt, sollen die betroffenen Schüler dann nach fünf Tagen Quarantäne einen Schnelltest machen. Wer negativ ist, darf wieder in die Schule. Wer positiv ist, soll alle drei Tage erneut getestet werden, bis der Test negativ ausfällt.

Lehrer sollen dem Beschluss zufolge wegen "des zeitlich befristeten und anders strukturierten Kontakts" nicht in diese "Clusterisolation" einbezogen werden. Offen bleibt, ob es überhaupt genügend Schnelltests für ein solches Vorgehen gibt. Im Beschluss heißt es nur: "Der Bund sichert weiterhin größtmögliche Kontingente an Antigenschnelltests für Deutschland und unterstützt darüber hinaus den Aufbau von inländischen Produktionskapazitäten."

Blick durch das offen stehende Fenster in den Klassenraum einer Schule.
Blick durch das offen stehende Fenster in den Klassenraum einer Schule.  © dpa/Guido Kirchner

Update, 25. November, 21.56 Uhr: Weil: Corona-Beschränkungen bis Anfang Januar erforderlich

Die mit dem Teil-Lockdown verhängten Corona-Beschränkungen werden nach Angaben von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil bis Anfang kommenden Jahres nötig sein. Bund und Länder gingen davon aus, dass die Beschränkungen insbesondere für Restaurants, Theater, und Freizeiteinrichtungen noch bis Anfang Januar 2020 erforderlich sein werden.

Das teilte der SPD-Politiker am Mittwoch nach den Beratungen von Bund und Ländern mit. Wie dabei vereinbart, werde bundesweit und auch in Niedersachsen der Teil-Lockdown zunächst bis zum 20. Dezember verlängert. Wenn möglichst viele sich im Dezember an diese Regel halten, werde es, so Stephan Weil, "gut vertretbar sein, über Weihnachten bis zum 1. Januar 2020 die Kontaktbeschränkungen maßvoll zu lockern."

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen.
Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen.  © dpa/Julian Stratenschulte

Update, 25. November, 21.54 Uhr: Merkel ruft zu weiterer Kraftanstrengung und Disziplin auf

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat alle Bürger in Deutschland auf weiter notwendige Beschränkungen eingeschworen, um die hohen Corona-Infektionszahlen wieder unter Kontrolle zu bringen. "Es kommt weiter auf jeden und jede einzelne an", sagte Merkel am Mittwochabend in Berlin nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Der im November begonnene Teil-Lockdown mit Schließungen zahlreicher Einrichtungen habe den starken Anstieg der Neuinfektionen gebrochen, diese seien aber weiterhin auf einem hohen Plateau.

Dies sei aber nur ein Teilerfolg, mit dem man sich auf gar keinen Fall begnügen könne. "Wir brauchen noch mal eine Kraftanstrengung", sagte Merkel. Dazu gehörten weiter Geduld, Solidarität und Disziplin. Die Kanzlerin bestätigte, dass die zunächst bis Ende November beschlossenen Beschränkungen verlängert werden sollen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaut in der Pressekonferenz in ihre Unterlagen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schaut in der Pressekonferenz in ihre Unterlagen.  © dpa/Pool/AFP/Odd Andersen

Update, 25. November, 21.52 Uhr: Weihnachtsferien beginnen fast überall am 19. Dezember

Die Weihnachtsferien sollen in diesem Jahr fast überall in Deutschland gleichzeitig am 19. Dezember beginnen. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch bei ihrer Videokonferenz verständigt.

Neue Tatsachen werden damit nicht geschaffen. Bereits vor dem Gespräch mit Merkel hatten Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen und Baden-Württemberg angekündigt, ihre Ferien auf den 19. Dezember vorzuziehen. In den meisten übrigen Bundesländern stand dieser Termin schon lange vor Corona als Ferienstart fest. Der 19. Dezember ist der Samstag vor Heiligabend, der in diesem Jahr auf einen Donnerstag fällt.

Bis auf Bremen und Thüringen sollen die Ferien nun überall an diesem Tag beginnen. Die beiden Länder behalten sich laut Beschluss vom Mittwoch "eine länderindividuelle Regelung hinsichtlich des Ferienbeginns" vor.

Mit der Maßnahme soll die Zahl der Kontakte direkt vor den Feiertagen und damit die Ansteckungsgefahr im Familienkreis verringert werden. Eltern in den Bundesländern, die ihre Ferien jetzt vorziehen, müssen sich nun allerdings um eine Betreuung für die zusätzlichen schulfreien Tage vor Heiligabend kümmern. Es ist aber eine Notbetreuung im Gespräch.

Stühle stehen in einer Schule auf den Tischen.
Stühle stehen in einer Schule auf den Tischen.  © dpa/ZB/Britta Pedersen

Update, 25. November, 21.50 Uhr: Bund und Länder: Schulen und Kitas bleiben offen

Schulen und Kitas in Deutschland sollen in der Corona-Pandemie auch weiterhin grundsätzlich geöffnet bleiben. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch bei ihrer Videokonferenz verständigt.

"Das Offenhalten von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung. Kinderbetreuungseinrichtungen (Kitas, Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagespflege, Horte etc.) und Schulen bleiben geöffnet", heißt es im gemeinsamen Beschlusspapier von Bund und Ländern.

Mit Blick auf die Schulen wird betont, das Recht auf Bildung könne am besten durch Lernen und Lehren in Präsenz gewährleistet werden.

Titelfoto: Michael Kappeler/dpa-pool/dpa

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