Coronavirus: Union will nach Maskenaffäre scharfe Konsequenzen ziehen

Deutschland/Welt - Der Lockdown in Deutschland wird bis zum 28. März verlängert. Doch es gibt zahlreiche Lockerungen sowie neue Impf- und Teststrategien. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").
Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie 2.510.775 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mehr als 2,3 Millionen der Infizierten sollen wieder genesen sein.

Insgesamt 71.989 Menschen sind hierzulande außerdem mit oder an dem Virus verstorben (Alle Datenstände: 8. März, 15.10 Uhr)

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt laut Robert-Koch-Institut bundesweit 68 (Stand 8. März, 0 Uhr).

Weltweit gibt es mehr als 116,9 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 2,59 Millionen Todesfälle (Stand 8. März, 15.10 Uhr).

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr >> hier +++

Update, 8. März, 19.42 Uhr: Impfstart in den Arztpraxen Anfang April

Ab Anfang April sollen die niedergelassenen Ärzte in Deutschland flächendeckend mit Corona-Impfungen beginnen.

Darauf einigten sich die Fachminister von Bund und Ländern am Montag in der Gesundheitsministerkonferenz. Der Impfstoff soll auf dem normalen Weg über Großhandel und Apotheken in die Praxen kommen. Der bürokratische Aufwand für die Arztpraxen solle auf ein Minimum reduziert werden, hieß es. Die Impfzentren sollen vorerst bestehen bleiben. Vereinbarte Termine dort sollen erhalten bleiben. Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zum Impfstart in den Arztpraxen.

Update, 8. März, 19.21 Uhr: Kanada gedenkt am Donnerstag mehr als 22 000 Corona-Toten

Kanada will am Donnerstag (11. März) mit einem nationalen Gedenktag an die mehr als 22.000 Corona-Toten des Landes erinnern.

Premierminister Justin Trudeau sagte am Montag in der Hauptstadt Ottawa: "Ich lade alle Kanadier dazu ein, gemeinsam die Erinnerung an die zu ehren, die wir verloren haben, und auch die, die sie hinterlassen haben." Zugleich verwies Trudeau darauf, dass viele Menschen "nach wie vor hart arbeiten und unglaubliche Verzichte auf sich nehmen, um gegen das Virus anzukämpfen".

Update, 8. März, 19.10 Uhr: WHO zu Jahrestag der Pandemie: Viele Länder fühlten sich zu sicher

Aus trügerischer Sicherheit haben viele Länder nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die ersten Warnungen vor dem Coronavirus im vergangenen Jahr zu langsam reagiert.

"Vielleicht brauchen einige Leute Hörgeräte", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan am Montag zum ersten Jahrestag der Ausrufung der Corona-Pandemie (11. März) durch die WHO an diesem Donnerstag. "Wenn man im Tal ist und der Damm bricht, fühlt man die Gefahr", so Ryan. Wer auf dem Berg stehe, spüre die Gefahr nicht, bis das Wasser anschwelle. "Ich fürchte, zu viele Länder dachten, sie stehen auf einem Berg."

Update, 8. März, 18.55 Uhr: Mallorcas Gastronomen können auf weitere Corona-Lockerungen hoffen

Im Zuge einer deutlichen Verbesserung der Corona-Lage auf Mallorca erwägt die Regionalregierung ab nächsten Montag auch die Öffnung der Innenbereiche von Restaurants, Cafés und Bars.

Die endgültige Entscheidung solle am Freitag fallen und sei von der weiteren Entwicklung der Pandemie auf der spanischen Urlaubsinsel abhängig, erklärte am Montag der balearische Regierungssprecher und Tourismusminister Iago Negueruela. Unter welchen Auflagen diese erneute Lockerung des Lockdowns erfolgen könnte, ist noch offen.

Nach einer siebenwöchigen Corona-Zwangsschließung dürfen die Gastwirte auf Mallorca und auch auf Formentera inzwischen in den Außenbereichen wieder Gäste empfangen - vorerst allerdings nur bis 17 Uhr.

Die Außengastronomie hat in Mallorca zwar schon wieder geöffnet, allerdings nur unter eingeschränkten Bedingungen. Zum Beispiel dürfen maximal vier Personen an einem Tisch Platz nehmen.
Die Außengastronomie hat in Mallorca zwar schon wieder geöffnet, allerdings nur unter eingeschränkten Bedingungen. Zum Beispiel dürfen maximal vier Personen an einem Tisch Platz nehmen.  © Clara Margais/dpa

Update, 8. März, 18.40 Uhr: Bund: Länder können bis Dienstag 10,5 Millionen Selbsttests bestellen

Die Bundesregierung will den Ländern die Bestellung von Millionen Corona-Selbsttests erleichtern.

Bis Dienstagmittag könnten die Länder insgesamt 10,5 Millionen der Tests beim Mannheimer Pharmakonzern Roche bestellen, heißt es in einem Brief von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Infrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) an die Ministerpräsidenten der Länder. Ab Mittwoch könne Roche bis zu 1,5 Millionen der Antigen-Selbsttests täglich ausliefern. Der Bund spreche dafür bei Roche eine befristete Abnahmegarantie aus.

Update, 8. März, 18.27 Uhr: US-Gesundheitsbehörde lockert Beschränkung sozialer Kontakte

Angesichts der wachsenden Zahl von Corona-Impfungen in den USA lockert die Gesundheitsbehörde CDC die Beschränkungen sozialer Kontakte.

Nach neuen Empfehlungen, die am Montag veröffentlicht wurden, können voll geimpfte Menschen in geschlossenen Räumen in kleinen privaten Runden wieder ohne Maske und ohne Mindestabstand zusammenkommen. Auf gleiche Weise können sie sich auch mit Ungeimpften treffen, sofern diese nicht zu einer Risikogruppe gehören - etwa wegen ihres Alters oder einer Vorerkrankung.

CDC-Direktorin Rochelle Walensky betonte zugleich, in der Öffentlichkeit werde nach wie vor für alle - Geimpfte und Ungeimpfte - dringend empfohlen, Maske zu tragen, Abstand zu halten und größere Menschenansammlungen zu meiden.

Update, 8. März, 18.18 Uhr: Unionsfraktion will scharfe Konsequenzen nach Maskenaffäre

Nach der Affäre um Privatgeschäfte von Unionsabgeordneten bei der Beschaffung von Corona-Masken will die Führung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion scharfe Konsequenzen ziehen.

Fraktionschef Ralph Brinkhaus (52, CDU) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (50) kündigten am Montag nach Beratungen des geschäftsführenden Fraktionsvorstandes unter anderem einen neuen "Verhaltenskodex" an. Dieser werde über das, was rein rechtlich von Mitgliedern des Bundestags erwartet werde, deutlich hinausgehen.

"Wir werden innerhalb unserer Fraktion ein Anforderungs- und Sanktionsregime einführen, das klar definiert, welches Verhalten wir von einen CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten erwarten, welche Nebentätigkeiten mit der Mitgliedschaft in unserer Fraktion vereinbar sind und welche nicht." Entgeltliche Beratungs- oder Vermittlungstätigkeiten, die in einem direkten Zusammenhang mit dem Aufgabengebiet eines Abgeordneten in der Fraktion stünden, seien auszuschließen.

Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (52, CDU, vorne rechts) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (50, CSU, l.) wollen die Maskenaffäre um Georg Nüßlein "mit großer Konsequenz aufklären".
Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus (52, CDU, vorne rechts) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (50, CSU, l.) wollen die Maskenaffäre um Georg Nüßlein "mit großer Konsequenz aufklären".  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Update, 8. März, 18.01 Uhr: Italien überschreitet Marke von 100 000 Corona-Toten

Italien hat am Montag offiziell die Schwelle von 100.000 Corona-Toten überschritten. Innerhalb von 24 Stunden starben weitere 318 Menschen nachweislich mit oder an dem Virus.

Die Behörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land registrierten seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr insgesamt 100.103 Corona-Opfer. Italien war von dem Virus Sars-CoV-2 im Frühjahr vergangenen Jahres früher und heftiger als andere Länder in Europa heimgesucht worden. Das Land kämpft gerade gegen wieder deutlich steigende Infektionszahlen.

Update, 8. März, 17.38 Uhr: Draghi: Italiener sollen auf Besserung in Corona-Pandemie vertrauen

Italiens Regierungschef Mario Draghi hat sein Land trotz steigender Corona-Zahlen um Zuversicht gebeten.

"Wir stehen alle in diesen Tagen vor einer neuen Verschlechterung beim Gesundheitsnotstand", sagte er am Montag in einer Video-Botschaft. Doch wenn die Impfkampagne wie geplant beschleunigt werden könne, gebe es Anlass, auf Besserung zu vertrauen, sagte Draghi.

Am 10. März 2020 hatte in Italien der erste volle Corona-Lockdown begonnen. "Wir hätten nie gedacht, dass wir uns ein Jahr später einem ähnlichen Notfall gegenüber sehen würden und dass die offizielle Zahl der Todesopfer sich der schrecklichen Schwelle von 100 000 Fällen nähern würde", so Draghi. Er versicherte: "Jedes Leben zählt."

Update, 8. März, 17.11 Uhr: Ermahnung für Sami Khedira vom DFB: Ohne Maske auf Tribüne

Sami Khedira (33) ist vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Hygieneregeln ermahnt worden.

Der derzeit verletzte Ex-Weltmeister hatte beim Bundesliga-Spiel von Hertha BSC gegen den FC Augsburg (2:1) am Samstag längere Zeit ohne den obligatorischen Mund-Nasen-Schutz auf der Tribüne gesessen. Dies sei durch TV-Aufnahmen belegt. Im Wiederholungsfall müsse der 33-Jährige mit einer Anklageerhebung vor dem DFB-Sportgericht rechnen, teilte der DFB am Montag mit.

Sami Khedira (33) musste beim Hertha-Spiel am Samstag wegen einer Muskelverletzung auf der Tribüne sitzen, allerdings hatte er dabei nicht immer seine Corona-Maske auf.
Sami Khedira (33) musste beim Hertha-Spiel am Samstag wegen einer Muskelverletzung auf der Tribüne sitzen, allerdings hatte er dabei nicht immer seine Corona-Maske auf.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild POOL/dpa

Update, 8. März, 16.40 Uhr: Erste größere Stadt in Österreich von Ausreisebeschränkung betroffen

In Österreich müssen sich erstmals Einwohner einer größeren Stadt auf Ausreisebeschränkungen wegen vieler Corona-Neuinfektionen einstellen.

Wer Wiener Neustadt, ein Ort mit 45.000 Bürgern, der etwa 50 Kilometer südlich von Wien liegt, verlassen wolle, benötige ab Mittwoch einen negativen Coronatest, teilte die Stadt am Montag mit. Sanktionen für Ausreisen ohne negatives Testergebnis solle es allerdings erst ab Samstag geben.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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