Flammeninferno auf Bauernhof im Erzgebirge: Polizei gibt neue Erkenntnisse bekannt

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Elterlein - Nach dem verheerenden Feuer auf einem Bauernhof im Elterleiner Ortsteil Schwarzbach (Erzgebirgskreis) hat die Polizei am Dienstag einen aktuellen Ermittlungsstand bekannt gegeben.

In der Nacht zu Montag brannte es auf einem Bauernhof in Elterlein. Die Flammen schlugen hoch in den Nachthimmel.
In der Nacht zu Montag brannte es auf einem Bauernhof in Elterlein. Die Flammen schlugen hoch in den Nachthimmel.  © Niko Mutschmann

Das Feuer war in der Nacht zum Montag auf dem Gehöft an der Hauptstraße ausgebrochen. Noch im Laufe des Tages nahm ein Brandursachenermittler seine Arbeit auf.

"Nach derzeitigem Ermittlungsstand kommt ein Blitzeinschlag als Brandursache in Betracht. Ein technischer Defekt kann derzeit jedoch ebenfalls nicht ausgeschlossen werden", so ein Polizeisprecher am Dienstag.

Zur Höhe des entstandenen Schadens kann die Polizei noch immer keine Angaben machen, aber inzwischen ist klar, wie viele Tiere den Brand nicht überstanden haben.

Essen auf Herd vergessen: Rauchmelder rettet betrunkenen Bewohner
Feuerwehreinsätze Essen auf Herd vergessen: Rauchmelder rettet betrunkenen Bewohner

Insgesamt sind 21 Schweine in der niedergebrannten Scheune verendet.

Feuerwehr stundenlang im Einsatz

Die Bewohner des Bauernhofes hatten den Brand in der Nacht bemerkt und noch versucht, selbst zu löschen. Dabei wurde eine 45-jährige Frau verletzt. Als die Feuerwehren eintrafen, standen bereits die Stallungen mit Werkstatt, Lagerfläche und gelagertes Stroh in Flammen. Außerdem drohte das Feuer auf das Wohnhaus überzugreifen. Es wurden auch mehrere Fahrzeuge sowie Landmaschinen bei dem Brand zerstört.

Etwa 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren bis in die Morgenstunden am Montag mit den Löscharbeiten beschäftigt. Auch das THW war mit im Einsatz.

In der Nacht zogen teilweise heftige Unwetter über die Region. Auch der Elterleiner Ortsteil Schwarzbach war von den Hitzegewittern betroffen. Es kam sogar zu einem heftigen Stromausfall und auch die Warn-App "NINA" warnte: "Haltet Abstand zu Bäumen, Türmen und Masten und einen Mindestabstand von 20 Metern zu Hochspannungsleitungen." Auch auf "herumfliegende Gegenstände" sollte wegen der starken Sturmböen geachtet werden. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz.

Titelfoto: Niko Mutschmann

Mehr zum Thema Feuerwehreinsätze: