Familientragödie wegen Trendsportart: Helikopter bleibt an Slackline hängen

Phoenix (Arizona) - Ein Hubschrauber mit vier Personen an Bord ist in den Bergen an einer dort gespannten "Slackline" hängen geblieben und abgestürzt.

In einem Gebirge im US-Bundesstaat Arizona sind vier Menschen bei einem Helikopterabsturz ums Leben gekommen.  © Facebook/Pinal County Sheriff's Office

Mit einem Privathelikopter überflogen ein Pilot (59) sowie drei seiner weiblichen Familienmitglieder (21, 21, 22) am Freitagmorgen ein Gebirge südöstlich der US-Metropole Phoenix.

Dort passierte ein tragisches Unglück, das allen vier Insassen das Leben kosten sollte.

"Ersten Erkenntnissen zufolge war eine über einen Kilometer lange Slackline über die Bergkette gespannt. Ein Augenzeuge, der den Notruf wählte, berichtete, gesehen zu haben, wie der Hubschrauber einen Teil der Slackline berührte, bevor er in die Schlucht stürzte", teilte die örtliche Polizei in einem Beitrag auf Facebook mit.

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Bei einer Slackline handelt es sich um ein Gurtband, dass zwischen zwei Punkten festgespannt wird. Im Zuge der Trendsportart "Slacken" versuchen Personen anschließend darauf zu balancieren. Der Akt ist vergleichbar mit dem aus einem Zirkus bekannten Seiltanz, nur eben mit dickerem Seil.

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Auf einer sogenannten "Slackline" balancieren Sportler oftmals in luftigen Höhen. (Archivbild)  © Guo Liliang/XinHua/dpa

Nach dem gemeldeten Helikopterabsturz herrschte zunächst Unklarheit über mögliche Todesopfer, da die Rettungskräfte nur mit Mühe die abgelegene Absturzstelle erreichen konnten.

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