Mutter bringt unwissentlich fremdes Baby zur Welt! Was dann passiert, lässt Herzen schmelzen

Orlando (USA) - Was zum schönsten Moment ihres Lebens werden sollte, war im vergangenen Dezember für Tiffany Score und Steven Mills erst einmal ein riesiger Schock: Nach einem katastrophalen Fehler bei der künstlichen Befruchtung brachte die werdende Mutter eine dunkelhäutige Tochter zur Welt - obwohl beide Eltern weiß sind! Nach turbulenten Monaten findet die Geschichte nun aber dennoch ein Happy End.

Tiffany Score und Steven Mills sind die Eltern der kleinen Shea - obwohl sie selbst nicht damit gerechnet hatten.  © gofundme/TiffandSteveIVFmixup

Nach der Geburt bestätigte ein DNA-Test, was ohnehin schon jedem klar war: Die kleine Shea ist nicht das biologische Kind der beiden.
Im "Fertility Center of Orlando" (US-Bundesstaat Florida) hatte es eine "herzzerreßende Verwechslung bei der künstlichen Befruchtung" gegeben, wie es auf einer von Tiffanys Schwester eingerichteten Spendenseite hieß.

Die frischgebackene Mutter hatte das Baby einer anderen Familie zur Welt gebracht. Was stattdessen mit dem Embryo von Tiffany Score und Steven Mills passierte, ist bis heute nicht ganz klar.

Fest steht inzwischen: Shea bleibt bei ihren zufälligen Eltern! Laut der Daily Mail haben die beiden US-Amerikaner vor Gericht eine Vereinbarung mit den biologischen Eltern des Babys getroffen.

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Nach der Geburt hatte für Tiffany und Steven eine schwierige Zeit begonnen. Sie sahen sich verpflichtet, ihre Tochter mit ihrer biologischen Familie zusammenzuführen, bauten zeitgleich aber auch eine enge Bindung zu dem kleinen Mädchen auf.

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Tiffany Score und Steven Mills dürfen ihr Baby behalten

Die beiden gaben an, dass sie sofort eine "enge Bindung" zu ihrer Tochter gespürt hätten.  © Montage: gofundme/TiffandSteveIVFmixup

"Nur eines ist heute genauso absolut sicher wie an dem Tag, an dem unsere Tochter geboren wurde: Wir werden dieses Kind für immer lieben und seine Eltern sein", hieß es im April von den beiden.

Durch einen ausführlichen DNA-Test konnte die Pannen-Geburtsklinik in Florida schließlich Sheas biologische Eltern finden. Abgeben mussten Tiffany und Steven ihr Töchterchen aber trotzdem nicht.

Vor Gericht wurde eine "gemeinsam ausgearbeitete Sorgerechtsvereinbarung" getroffen, die es dem Paar ermöglicht, "weiterhin als dauerhafte sorgeberechtigte Eltern ihrer Tochter zu fungieren", wie der Orlando Sentinel in dieser Woche berichtete.

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"Ich bin froh, dass die Parteien eine Einigung erzielt haben, solange das Kind noch relativ jung ist", erklärte Richterin Margaret Schreiber.

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