Hamburg - Wieder einmal heben die Flugzeuge von Lufthansa nicht ab: Am 12. und 13. März streiken die Piloten. Was Reisende ab Hamburg Airport wissen müssen.
Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat zu kurzfristigen Streiks am Donnerstag und Freitag aufgerufen.
Betroffen sind sowohl Passagier- als auch Frachtflüge der Lufthansa, die von deutschen Flughäfen aus starten. Reisende ab Hamburg müssen sich besonders auf Ausfälle bei Inlandsflügen nach Frankfurt und München einstellen.
Eurowings ist als Tochter von Lufthansa nicht von den Streiks betroffen.
Laut Angaben von Lufthansa arbeitet die Fluglinie mit Hochdruck daran, so viele Flüge wie möglich von anderen Airlines der Lufthansa Group und Partner-Airlines durchführen zu lassen.
Momentan geht Lufthansa davon aus, dass ab Samstag, 14. März, der Flugplan wieder weitgehend regulär angeboten werden kann.
Hamburg Airport: Mehrere Ankünfte und Abflüge gestrichen
Sollten Reisende von den Flugausfällen betroffen sein, würden sie von Lufthansa per E-Mail benachrichtigt werden, teilte die Airline mit.
Trotz des zweitägigen Streiks sollen mindestens die Hälfte der geplanten Flüge stattfinden, so die Fluggesellschaft mit.
Dafür will das Unternehmen größere Flugzeuge einsetzen, Flüge von nicht bestreikten Konzernairlines fliegen lassen und freiwillige Crews einsetzen.
Laut der Website des Hamburger Flughafens wurden am Donnerstag jeweils 18 Abflüge und Ankünfte von Lufthansa am Hamburg Airport gestrichen.
Am Freitag fallen bislang je 13 Ankünfte und Abflüge ab dem Hamburger Flughafen dem Streik zum Opfer.
Bereits am 12. Februar hatten die Piloten der Lufthansa gestreikt. Laut der Fluggesellschaft waren letzten Monat rund 800 Flüge betroffen.