"Man kann nur hoffen und beten": Verzweifelte Tierschützer bitten um Hilfe für kleine Stella

Dipperz - Die Hoffnung, dass sich der Zustand der todkranken Jack-Russell-Terrier-Hündin Stella durch eine Bluttransfusion bessern könnte, hat sich leider zerschlagen.

Trotz einer Bluttransfusion hat sich der Zustand der kleinen Stella nicht merklich gebessert.
Trotz einer Bluttransfusion hat sich der Zustand der kleinen Stella nicht merklich gebessert.  © Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

"Wir sind jetzt am zehnten Tag nach der Transfusion und es stabilisiert sich eigentlich nichts", sagt Tierschützerin Anke Hofmann im Gespräch mit TAG24. Anke ist Vorsitzende des Vereins "Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten" im hessischen Dipperz, der sich neben vielen anderen "Notfellchen" auch um Stella kümmert.

"Man kann nur hoffen und beten, denn sie schwebt immer noch in Lebensgefahr, da neue rote Blutkörperchen noch nicht gebildet werden", fährt Anke fort.

Vor einigen Tagen lag Stellas Hämatokrit-Wert, also der Anteil der roten Blutkörperchen, plötzlich im lebensbedrohlich niedrigen Bereich. Es wurde bei ihr die schwere Autoimmunerkrankung IMHA diagnostiziert, bei der das eigene Immunsystem die roten Körperchen zerstört. Der Auslöser der Krankheit ist nach wie vor unklar.

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Ein Besuch in einer Tierklinik in Frankfurt sollte nun weitere Aufschlüsse darüber geben, wie man Stella letztlich helfen kann. Denn eine weitere Transfusion sei nur schwer möglich, da Stella durch die erste Antikörper gebildet haben könnte, erklärt die Tierschützerin.

Wie soll es jetzt mit Stella weitergehen? Die Dosis ihrer Medikamente wurde jetzt erhöht, dann hilft wohl wirklich nur noch Hoffen und Beten.
Wie soll es jetzt mit Stella weitergehen? Die Dosis ihrer Medikamente wurde jetzt erhöht, dann hilft wohl wirklich nur noch Hoffen und Beten.  © Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

"Das reißt uns gerade komplett den Boden unter den Füßen weg", sagt Tierschützerin Anke

Anke Hofmann ist die erste Vorsitzende des Vereins und steckt all ihre Energie in das Wohl ihrer "Notfellchen".
Anke Hofmann ist die erste Vorsitzende des Vereins und steckt all ihre Energie in das Wohl ihrer "Notfellchen".  © privat

Eine erste Maßnahme: Die Menge an Cortison, die die Hündin täglich nehmen muss, wurde verdoppelt. Wenn dies nicht zur Bildung neuer roter Blutkörperchen führt, soll noch ein weiteres Medikament verabreicht werden. Dann hilft wohl wirklich nur noch Hoffen und Beten.

"Das macht echt kaputt, dieser tägliche Kampf und dann noch diese Notfälle", sagt Anke niedergeschlagen. Denn Stella ist bei Weitem nicht der einzige todkranke Schützling in ihrer Obhut und das bedeutet natürlich auch enorme Kosten für den auf Spenden angewiesenen Verein.

"Das reißt uns gerade komplett den Boden unter den Füßen weg", so die Tierschützerin, die alle Tierfreundinnen und Tierfreunde um die dringend benötigte Unterstützung bittet. "Jeder Euro hilft uns, diese Kosten aufzufangen und weiterhin für diese Tiere da zu sein", sagt sie.

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Spenden können alle Hilfsbereiten über diesen PayPal-Link oder direkt an das Konto DE75 5306 2350 0000 0738 65.

Der Verein "Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e. V." kümmert sich um notleidende kleine Hunde und Katzen, die sonst keine Chance hätten.
Der Verein "Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e. V." kümmert sich um notleidende kleine Hunde und Katzen, die sonst keine Chance hätten.  © Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

Ihr habt noch Fragen an Anke? Sie steht Euch telefonisch (0152/06925144), per WhatsApp oder E-Mail gerne zur Verfügung. Weitere Informationen erhaltet Ihr auch auf der Webseite des Vereins.

Titelfoto: Bild-Montage: Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten e.V.

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