Babyfon filmt alles: Baum kracht während Sturm durch Dach und fällt auf Gitterbettchen

Avalon Beach (Australien) - Während sie ihre beiden Kinder ins Bett bringen wollten, geschah das Unfassbare: Ein Paar aus Australien erlebte einen regelrechten Albtraum, als ein Baum durch starke Winde umfiel, durch ihr Dach krachte und auf das Bett ihres Babys stürzte.

Baby Ned schlummerte friedlich in seinem Bett, als das Unglück geschah.
Baby Ned schlummerte friedlich in seinem Bett, als das Unglück geschah.  © Screenshot/Facebook/7News

Das australische Sydney wurde in der vergangenen Wochen von heftigen Stürmen heimgesucht. Auch das Haus von Keisha und Matthew Ferguson wurde vom Unwetter heimgesucht.

Das Paar war an jenem Abend wie immer dabei, ihre beiden Kinder Ned und Audrey schlafen zu legen. Während der neun Monate alte Ned bereits in seinem Gitterbettchen friedlich schlummerte, kümmerte sich Mutter Keisha um seine zweijährige Schwester.

Wie aus dem Nichts krachte in jenem Moment plötzlich ein großer Baum durch die Decke ins Zimmer und landete ausgerechnet auf Neds Babybett.

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Das Babyfon, das von den ahnungslosen Eltern bereits angeschaltet worden war, filmte den Horrormoment in Avalon Beach.

Die Sekunden, die dann folgten, müssen für Keisha und ihren Mann wohl die schlimmsten ihres Lebens gewesen sein.

Familie hatte mehrere Schutzengel

Ein Baum war während eines Sturms durch das Dach der Familie gekracht. (Symbolbild)
Ein Baum war während eines Sturms durch das Dach der Familie gekracht. (Symbolbild)  © 123RF/janka3147

Zunächst war nämlich unklar, was mit Baby Ned, das unter den Trümmern des Daches lag, geschehen war. "Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich einen Stein nach dem anderen weggeräumt habe und dann, dass ich ihn nicht erreichen konnte und geschrien habe", so Keisha gegenüber 7News.

40 Sekunden später dann aber die Erlösung: Ihrem Sohn war glücklicherweise nichts passiert. Vater Matthew bezeichnete es als "Wunder", dass alle Mitglieder der Familie lediglich "ein paar Kratzer" abbekommen hatten.

Vor allem der kleine Ned hatte einen riesigen Schutzengel gehabt: Sein Gitterbettchen war durch den umgestürzten Baum auf einer Seite völlig zerstört worden.

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"Es ist surreal, sich vorzustellen, dass wir da drin waren … und alles ging so schnell", meint die Australierin noch immer geschockt.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook/7News, 123rf/janka3147

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