Sie verlor Töchter und Ex-Mann bei Flugzeugabsturz: "Hoffe, dass sie mich in Träumen besuchen"
Bequia (St. Vincent und die Grenadinen) - Vor knapp zweieinhalb Jahren verlor Jessica Klepser (51) bei einem Flugzeugabsturz ihre beiden Töchter Madita (†10) und Annik (†12) sowie ihren Ex-Mann Christian Oliver (†51). Jetzt sprach sie zum ersten Mal öffentlich darüber.
"Ich versuche viel guten Schlaf zu haben, weil ich immer hoffe, dass sie mich in meinen Träumen besuchen", erzählt Klepser in einem RTL-Interview.
Ihr Ex-Partner, Cobra-11-Star Christian Oliver, und die gemeinsamen Kinder waren am 4. Januar 2024 mit einem Kleinflugzeug unterwegs, wollten von Bequia zum Inselstaat St. Lucia in der Karibik fliegen. Aufgrund eines Motorschadens stürzte die Maschine kurz nach Mittag ins Karibische Meer. Die drei plus der Pilot starben.
"Ich versuche auch diese Frage 'Warum?' mir nicht wirklich zu stellen. Es ist gelaufen, wie es gelaufen ist. Das ist halt die Realität", versucht die Pilates-Trainerin die Trauer zu verarbeiten.
Sie hoffe, dass ihre Liebsten nicht leiden mussten, "dass sie es fast gar nicht realisiert haben, dass da nicht viel Angst war".
Vor Ort dankte sie auch dem Fischer, der die Leichen aus dem Wasser zog. Ihre beiden Töchter sollen sich dabei noch in den Armen gehalten haben.
Jessica Klepser ist sich sicher: "Die drei wollen, dass ich auch mal lache"
Seit mehreren Monaten besucht Klepser eine Trauergruppe. "Ich glaube, beim Trauern gibt es kein Richtig und kein Falsch. Du musst es machen, wie es sich für dich richtig anfühlt." Und sie weiß: "Die drei wollen auf jeden Fall, dass ich auch mal lache. Und das versuch ich."
Natürlich vermisse sie ihre Kinder stark. "Wir waren wahnsinnig körperlich miteinander, das fehlt mir einfach."
Madita wäre vor wenigen Tagen 15 Jahre alt geworden.
Auf Instagram schreibt ihre Mutter: "Ich frage mich oft, wie sehr du dich wohl verändert hättest und was du dir dieses Jahr gewünscht hättest. [...] Ich wünschte, ich hätte dir heute Morgen beim Auspusten von 15 Kerzen zusehen können."
Titelfoto: IMAGO / MediaPunch

