Heimliches TV-Projekt? Kult-Show könnte vor Comeback stehen
Köln - Kommt die "Schillerstraße" zurück? Hinter den Kulissen wird offenbar längst an einem Revival der Improvisations-Show gebastelt und ausgerechnet Raab Entertainment soll die Fäden ziehen.
Die Comedy-Legende war ab 2004 auf SAT.1 ein echter Straßenfeger und räumte ordentlich Preise ab: vom Deutschen Comedypreis über den Deutschen Fernsehpreis bis hin zu Romy und Rose d’Or.
Seit dem Aus im Jahr 2011 war es ruhig um das Format, doch rund 15 Jahre später stehen die Zeichen offenbar auf Neuanfang. Nach Informationen von DWDL.de soll Raab Entertainment hinter den aktuellen Comeback-Plänen stecken.
Chef Daniel Rosemann hatte schon im Herbst durchblicken lassen, dass man sich nicht nur auf gemeinsame Projekte mit Stefan Raab (59) für RTL konzentrieren wolle.
Man sei keine "Showbude von Stefan Raab" und auch kein RTL-Ableger, sondern "offen für alle".
Eine Rückkehr zu SAT.1 sei aktuell aber ausgeschlossen. Eine offizielle Bestätigung dazu steht allerdings noch aus.
Dirk Bach und Co.: Stars, die das Original prägten
Laut dem Medienmagazin hat sich die Produktionsfirma bereits die Markenrechte an "Schillerstrasse", "Schillerstraße" und sogar an "Schillerstraße Reloaded" gesichert.
Zur Erinnerung: Das Format, erdacht von Maike Tatzig und produziert von Hurricane Fernsehproduktion, brachte es auf rund 150 Folgen. Promis improvisierten vor Publikum, während sie über einen Knopf im Ohr spontane Regieanweisungen bekamen.
Das sorgte für jede Menge Chaos und Lachanfälle im Publikum. Erst spielte alles in der fiktiven Wohnung von Cordula Stratmann, später übernahm Jürgen Vogel die Rolle des Hauptmieters.
Mit dabei waren damals Comedy-Größen wie Annette Frier (52), Michael Kessler (58), Ralf Schmitz (51), Bernhard Hoecker (55) oder Oliver Pocher (48). Selbst der inzwischen verstorbene Dirk Bach (†51) gehörte zum Ensemble.
Das Konzept funktionierte nicht nur hierzulande, sondern wurde auch international adaptiert. Mehrere Neustart-Versuche nach 2011 floppten allerdings.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

