Bewegende Brit Awards: Tribut für Rocklegende Ozzy Osbourne (†76)

Manchester (England) - Im britischen Manchester sind am Abend die Brit Awards, die wichtigsten Musikpreise Großbritanniens, verliehen worden. Dabei wurde es ungewöhnlich emotional.

Ozzys Witwe Sharon Osbourne (73, r.) und ihre Tochter Kelly Osbourne (41) gaben sich gegenseitig Halt.  © picture alliance / Scott A Garfitt/Invision/AP | Scott A Garfitt

Denn: Rock-Ikone Ozzy Osbourne (†76) wurde bei der diesjährigen Preisverleihung posthum mit dem Lifetime Achievement Award, dem Preis für sein Lebenswerk, geehrt.

Ozzys Witwe Sharon Osbourne (73) und seine Tochter Kelly (41) nahmen die Auszeichnung stellvertretend für den verstorbenen Musiker, der im Juli vergangenen Jahres einen Herzstillstand erlitten hatte, entgegen und fanden auf der Bühne bewegende Worte.

"Ich fühle mich geehrt, diese Auszeichnung für meinen wundervollen Ehemann entgegenzunehmen. Ich wünschte, er wäre hier", zitiert die Daily Mail aus der rührenden Dankesrede von Ozzys Ehefrau und langjähriger Managerin Sharon.

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Sie wisse, dass ihr verstorbener Mann nun auf sie herabschaue und dass das Herz des Rockers seine Heimat England, trotz seines weltweiten Erfolgs, niemals verlassen habe.

"Ich weiß, er wäre so stolz, diesen Preis von dem Land zu erhalten, das er so liebte", fuhr die 73-Jährige fort, während Sharons Tochter ihr sichtlich gerührt zur Seite stand und sich ebenfalls an das Publikum wandte: "Danke, dass Ihr meinen Vater genauso liebt wie wir."

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Rocklegende Ozzy Osbourne (†76) war im Sommer vergangenen Jahres gestorben.  © picture alliance/dpa/PA Wire | David Davies
Sänger Robbie Williams (52, r.) performte auf der Bühne mit Mitgliedern von Ozzys Band.  © picture alliance / Scott A Garfitt/Invision/AP | Scott A Garfitt

Vier Brit Awards für Soulsängerin Olivia Dean

Sängerin Olivia Dean (26) durfte gleich viermal jubeln.  © picture alliance / Scott A Garfitt/Invision/AP | Scott A Garfitt

Nach der emotionalen Rede der beiden Frauen zollte auch Popstar Robbie Williams (52), ein enger Freund der Osbournes, dem "Black Sabbath"-Frontmann Tribut, indem er gemeinsam mit Ozzys ehemaligen Band-Mitgliedern unter anderem den Hit "No More Tears" auf der Bühne performte.

Als große Gewinnerin des Abends ging Olivia Dean (26, "Rein Me In") hervor. Die britische Soulsängerin räumte gleich vier Preise ab, unter anderem als Künstlerin des Jahres und für den Song des Jahres.

Rockmusiker Noel Gallagher (58), der Hauptkomponist und Leadgitarrist der Band "Oasis", wurde als "Songwriter des Jahres" geehrt.

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Die Brit Awards zählen zu den wichtigsten Popmusik-Preisen der Welt und gelten als britisches Pendant zu den amerikanischen Grammy Awards. Sie wurden in diesem Jahr erstmals nicht in London, sondern in Manchester verliehen.

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