Bianca Heinicke stellte nach ihrer Trennung von Julian ihr gesamtes Leben infrage

Hamburg - Es war ein klarer Cut! Nach der Trennung von ihrem Mann Julian Claßen (32) im Jahr 2022 hatte sich YouTuberin Bianca "Bibi" Heinicke (33) aus den sozialen Medien zurückgezogen. Mittlerweile ist sie zurück, erntete dafür aber auch Kritik.

Bianca "Bibi" Heinicke (33) sprach im Talk-Format "deep und deutlich" über die Auswirkungen ihrer Trennung.  © IMAGO / Panama Pictures

Julian und Bianca waren seit 2009 ein Paar, 2018 folgte die Hochzeit, sie hatten zwei gemeinsame Kinder - 2022 folgte der große Schock: die Trennung. "Ich glaube, das hat sehr viel ins Rollen gebracht", erzählte die 33-Jährige im Talk-Format "deep und deutlich". Sie hinterfragte ihr gesamtes Leben.

Social Media war alles für sie, doch nach der Trennung zog sich Bianca zurück. "Ich habe die Entscheidung gar nicht so bewusst getroffen. Mein Körper hat das einfach gemacht. Ich war an einem Punkt, ich konnte nicht mehr", gab sie zu. "Ich habe gar nicht superkrass darüber nachgedacht, sondern einfach instinktiv entschieden, dass ich jetzt wirklich einen Cut brauche."

Bis zu der Trennung hatte jeder einen Einblick in das Leben des YouTube-Stars, sowohl familiär als auch privat. "Dass alles so verstrickt war, war teilweise sehr, sehr schwierig", erklärte sie. "Abgesehen davon, dass ich ein Workaholic war. Ich habe einfach immer gearbeitet. Vielleicht hatte ich auch so etwas wie einen Burnout oder so."

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Bianca war in allem was sie tat gefangen, dass sie Zeit für sich hatte, geschweige denn Zeit hatte es zu begreifen. Doch mit der Zeit spürte sie, dass das Gefühl immer mehr wurde. "Irgendwann kann man so etwas nicht mehr unterdrücken. Es ist einfach herausgekommen. Es hat lange gedauert, bis ich es wirklich realisiert und verstanden habe, was eigentlich mit mir los ist."

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Bianca "Bibi" Heinicke erntet nach Instagram-Rückkehr viel Kritik

Mittlerweile ist die 33-Jährige nicht nur glücklich vergeben, sondern auch wieder zurück auf Instagram.  © Fotomontage: Screenshot/Instagram/biancaheinicke (2)

Sie beziehungsweise ihr Körper zogen die Notbremse. Von jetzt auf gleich fand sie auf Social Media nicht mehr statt, sie hatte auf ihr Gefühl gehört. Mittlerweile weiß sie auch, dass sie ein Mensch ist, "der ab und zu deutlich mehr Ruhe braucht als ich mir früher genommen habe."

Hilfe holte sich die 33-Jährige nach der Trennung in einer Therapie. "Das war schon echt wichtig für mich, weil da auch echt nochmal ganz andere Themen aufgekommen sind, die bis dahin gar kein Platz in meinem Leben hatten", gestand Bibi. "Ich musste eigentlich erstmal herausfinden, wer bin ich eigentlich und was wünsche ich mir für mein Leben. Was brauche ich? Was will ich nie wieder?"

So stand sie im Urlaub auch nicht mehr Fotos bereit, auch wenn es sie Überwindung gekostet hatte. "Ab diesem Moment hat mich nie mehr jemand nach einem Foto gefragt. Ich muss das so krass ausgestrahlt haben."

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Mittlerweile ist sie wieder zurück auf Instagram, sie verspürte einen inneren Drang. "Es hat sich irgendwie so falsch angefühlt, diesen Kanal einfach so wegzuschmeißen", erklärte sie und überlegte, wie sie in mit neuem Leben füllen könnte. "Ich wollte für mich auch auf Social Media einen Cut machen, damit die Leute sehen, dass sich jetzt etwas ändert. Für mich persönlich war ganz klar: Es muss sich ganz viel ändern."

Die Wandlung brachte ihr aber auch viel Kritik ein, mit der sie zu Beginn nicht so gut klarkam. Sie musste sich in ihrer neuen Rolle erst einmal zurechtfinden. "Heute bin ich so dankbar, dass ich es so gemacht und nicht so einen sanften Übergang gewählt habe", gestand sie. "Jetzt ist vielen Leuten klar, dass es wirklich authentisch ist und nicht gespielt. Weil ich nach meinem Comeback Hundert Prozent ich war." Der Neustart hat sich also für Bibi gelohnt.

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