Boris Becker gewährt Einblicke in Diddy-Skandal: "Es ging alles stundenlang"

Mailand (Italien) - Eine Tennis-Legende gewährt Einblicke in einen Skandal: Im Interview mit dem britischen Star-Journalisten Louis Theroux (55) plauderte Boris Becker (58) mal wieder über seine bewegte Vergangenheit, als plötzlich auch Sean "P. Diddy" Combs (56) zur Sprache kam.

Boris Becker (58) äußerte sich in einem Podcast gleich zu mehreren heiklen Themen.  © Sina Schuldt/dpa

"Ich habe ihn kennengelernt", sagte der dreifache Wimbledon-Sieger in der neuesten Folge vom "The Louis Theroux Podcast". "Ich habe damals viel Zeit in Miami verbracht."

Gewundert hätten ihn die pikanten Enthüllungen um den US-amerikanischen Rapper und Musikproduzenten, der im vergangenen Oktober wegen Sexualstraftaten zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, daher nicht wirklich.

Ob Becker selbst bei den berüchtigten Partys zugegen war, ließ er offen. Allerdings verriet er: "Ich meine, wenn man Diddy kannte und in Miami lebte, dann wurde man am Wochenende eingeladen. Es gab die Wahl: Entweder man sagt Ja oder man sagt Nein."

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"Keiner hat im Detail verraten, was genau passiert ist, aber es ging alles stundenlang. Er nannte sie 'Freak-offs' und man darf dreimal raten, was da alles passiert ist", erzählte die deutsche Tennis-Ikone.

Eigene Erfahrungsberichte habe der 58-Jährige keine, aber "wenn man am Samstag mit jemandem geredet hat und dann sah man denjenigen am Dienstag wieder und er meinte: 'Verdammt, ich bin gerade erst wieder da raus', dann dachte man sich: 'Was?'", so Becker weiter.

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Der britisch-US-amerikanische Journalist Louis Theroux (55) wurde vor allem mit seinen Doku-Reihen bekannt.  © Jack Taylor / AFP
P. Diddy (56) wurde im Oktober 2025 zu vier Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt.  © Mark Von Holden/Invision via AP/dpa

Boris Becker hat Ex-Prinz Andrew kennengelernt

Boris Becker hat bereits die Bekanntschaft des kürzlich verhafteten Ex-Royals Andrew Mountbatten-Windsor (66) gemacht.  © Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

"Natürlich hat nie jemand erzählt, was genau er in den gut 48 Stunden gemacht hat, aber nur ein Espresso oder Red Bull hätte nicht gereicht, um das zu überstehen", plauderte der sechsfache Grand-Slam-Champion aus dem Nähkästchen. Selbst sei Becker aber "nie der Typ" für lange Partynächte gewesen.

Eine andere fragwürdige Bekanntschaft habe der Wahl-Mailänder dafür jedoch nicht gemacht: die von Jeffrey Epstein. "Nein, nein. Jetzt machst du aber alle Türen auf. Ich habe Epstein nie getroffen", antwortete Becker auf die entsprechende Nachfrage von Theroux.

"Aber ich habe Andrew kennengelernt", gab der Ex-Tennisprofi hingegen zu. Dabei wollte er es aber auch gleich belassen. "Ich sollte jedoch nicht darüber reden, das ist so ein heißes Thema gerade."

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Auch bewerten wollte "Bobele" die Situation des inzwischen ehemaligen Prinzen nicht: "Ich sollte wirklich nicht darüber sprechen. Mein Leben ist voll genug, ich sollte nicht mit dem Finger auf andere und deren Fehler zeigen."

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