USA - Im März wurde Sängerin Britney Spears (44) festgenommen, als sie unter Alkoholeinfluss am Steuer gesessen hatte. Nun wurden die Notrufe der Menschen öffentlich, die ihre wilde Alkohol-Fahrt in der US-Stadt Los Angeles der Polizei gemeldet hatten.
"Ich melde eine Person mit auffälligem Fahrverhalten", schilderte einer der Anrufer laut Page Six.
Der Zeuge gab zudem an, dass der Wagen Schlangenlinien gefahren sei und immer wieder unberechenbar abgebremst habe.
Er ergänzte: "Das Auto hätte beinahe mehrere Fahrzeuge gestreift. Es fährt mit hoher Geschwindigkeit. Ich mache mir Sorgen, dass es mit jemandem zusammenstößt."
Auch ein weiterer Verkehrsteilnehmer zeigte sich besorgt und wählte den Notruf. Er hatte den Beamten genau dasselbe geschildert.
Spears wurde schließlich festgenommen und angeklagt, nachdem Polizisten die 44-Jährige Anfang März gestoppt hatten.
Britney Spears ließ sich selbst in eine Entzugsklinik einweisen
Laut einem Bericht eines Promi-Portals soll die Sängerin den Polizisten damals gesagt haben, sie könne "wahrscheinlich vier Flaschen Wein trinken und mich trotzdem um Sie kümmern. Ich bin ein Engel." Zudem habe sie rote und tränende Augen gehabt, ihre Sprache sei schnell und teilweise undeutlich gewesen.
Später räumte die Sängerin außerdem ein, vor der Fahrt Medikamente eingenommen zu haben - darunter einen Stimmungsstabilisator, ein Antidepressivum und ein ADHS-Medikament.
Nur wenige Wochen nach der Festnahme begab sie sich wegen Substanzmissbrauchs freiwillig in eine Entzugsklinik. Sie sei entschlossen gewesen, an ihrer Gesundheit zu arbeiten.
Ein Insider erklärte dem Boulevardblatt damals: "Das war ihre eigene Entscheidung. Es geht darum, dass Britney ihre mentale Gesundheit an erste Stelle setzt und sich Zeit für sich selbst nimmt, um sich auf die Dinge zu konzentrieren, die ihr wichtig sind."
Vor wenigen Wochen konnte ihr Anwalt schließlich eine Einigung mit der US-Justiz erzielen, nachdem sie die Tat eingeräumt hatte.
Das Gericht setzte eine zwölfmonatige Haftstrafe zur Bewährung aus. Zusätzlich muss sich die 44-Jährige einem Programm zum Umgang mit Suchtmitteln unterziehen und sich regelmäßig mit einem Psychologen sowie Psychiater treffen.