Vertraute packt über Britney Spears aus: "Das machte sie depressiv"
Los Angeles (USA) - Einst sorgte Britney Spears (44) mit ihrer Musik für Schlagzeilen, heute mit ihren Skandalen. Nun bricht eine frühere Vertraute der Pop-Ikone ihr Schweigen und enthüllt: Abseits des Ruhms kämpfte die Sängerin schon lange mit sich.
Julianne Kaye (50) tourte Anfang der 2000er-Jahre mit Britney rund um die Welt und gehörte als Visagistin des einstigen Popsternchens zu ihren engsten Vertrauten.
Im Gespräch mit dem britischen Mirror erinnerte sich die Stylistin mit gemischten Gefühlen an die gemeinsame Zeit auf Tour zurück, denn: Das Leben im Rampenlicht sei für die "Baby One More Time"-Interpretin schon immer ein "ständiger Kampf" gewesen.
Die "Princess of Pop" sei quasi über Nacht berühmt geworden und habe sich in ihrem neuen Leben als Weltstar schnell gefangen gefühlt: "Als ich sie kennenlernte, war alles aufregend, aber als es ernster und anspruchsvoller wurde, ließ das Management sie immer mehr arbeiten als sie wollte."
Während Britney zu Beginn ihrer Karriere "lustig, voller Energie und total bodenständig" gewesen sei, habe sie mit der Zeit immer schlechter mit ihrem kometenhaften Aufstieg umgehen können, so Kaye.
Die Musikerin sei dadurch "ziemlich depressiv" geworden, habe viel geweint und nur einen Wunsch gehabt: "Sie sagte: 'Ich will normal sein.'"
Ehemalige Visagistin macht sich Sorgen um Britney Spears
Britneys tiefer Fall vom gefeierten Superstar zur abgestürzten Skandalnudel bereitet ihrer früheren Freundin Sorgen: Es sei "schmerzhaft", die ständigen Entgleisungen "aus der Ferne mitzuerleben", so die 50-Jährige.
Erst kürzlich war Spears nach einer Alkoholfahrt in Kalifornien festgenommen worden. Und auch ihre teils wirren und skurrilen Instagram-Posts sorgen regelmäßig für Aufsehen: "Es ist beängstigend", kommentierte Kaye Britneys Social-Media-Aktivitäten. Die Sängerin wirke "völlig neben der Spur".
Inzwischen haben Julianne Kaye und Britney Spears keinen Kontakt mehr, auch wenn die Stylistin jederzeit bereit wäre, dies bei passender Gelegenheit zu ändern.
Denn: "Es sieht nicht so aus, als hätte sie Freunde oder einen guten Kreis von Menschen um sich, die hinter ihr stehen."
Titelfoto: picture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP | Jordan Strauss

