Bushido: Trennung von Anna-Maria war schwieriger als Tod seiner Eltern
Berlin - Nach ihrer Ehekrise zeigen sich Bushido (47) und Anna-Maria Ferchichi (44) inzwischen wieder vereint. Nun hat der Rapper offen darüber gesprochen, wie schwer die Trennung wirklich für ihn war.
"Es waren schon die schwersten sechs Monate in meinen 47 Jahren", gestand Bushido unter Tränen im RTL-Interview. "Und es war sogar noch schwerer als der Tod meiner Eltern."
Für den Rapper, dessen Mutter 2013 und Vater 2016 an Krebs starben, war die Trennung ein tiefer Einschnitt. "Für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Alles in mir drin ist kaputtgegangen", sagte er.
Wie beide erzählen, habe es eine Weile gedauert, die Distanz zu überbrücken. Anna-Maria bestätigte: Sie habe "sehr lange sogar" den Gedanken gehabt, sich endgültig zu trennen. Doch während der Auszeit habe Bushido begonnen, Verantwortung zu übernehmen. Statt Partynächten standen erstmals Ausflüge mit den Kindern auf dem Plan.
"Ich habe jetzt zum ersten Mal das Gefühl, ich habe eine Familie, einen Mann, der morgens mit mir aufsteht und mir hilft", beschrieb Anna-Maria den Wandel.
Nach viereinhalb Jahren in Dubai kehrte die Familie im Dezember nach Deutschland zurück, lebt nun in München-Grünwald. Auf Bushidos "Alles wird gut"-Abschiedstour ist die ganze Großfamilie vereint, alle acht Kinder sind dabei.
Bushido und Anna-Maria Ferchichi: Weiteres Kind geplant
"Ich fühle mich angekommen", erklärte Bushido gegenüber RTL. "Lange Zeit war da nur Druck. Jetzt ist das hier echte Ruhe – meine Familie gibt mir Halt."
Auch wenn Bushido dem Musikgeschäft bald den Rücken kehren möchte, blickt das Paar gemeinsam nach vorn. Beide wünschen sich ein weiteres Kind – diesmal mithilfe einer Leihmutter aus den USA.
Kritik daran weist Bushido entschieden zurück: "Leihmutterschaft ist nicht: Backofen auf, Pizza rein, zumachen, 20 Minuten später herausnehmen und dann essen. Sondern auch das ist ein sehr, sehr heikles und sehr, sehr emotionales Thema."
Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa
