Köln - Dass Carmen Geiss (60) aus der Haut fährt, ist nicht alltäglich. Eine Szene bei einem Konzert von Bushido (47) in Köln hat sie jetzt aber auf die Palme gebracht. Sie teilte heftig gegen den Rapper aus.
"Du hast jahrelang alles verteidigt, was Frauen entwürdigt und erniedrigt, mit dem billigen Argument der künstlerischen Freiheit", schreibt die Gattin von Multimillionär Robert Geiss (61) unter einem Clip von Bushidos Tochter Laila Ferchichi (12).
Heute aber stehe er selbst mit seiner Tochter auf der Bühne und es sei plötzlich alles anders. Jetzt gehe es ihm um Schutz, Verantwortung und Anstand.
"Genau das ist die Heuchelei, die ich damals schon kritisiert habe. Wer selbst Kinder hat und trotzdem solche Inhalte verharmlost, hat nichts verstanden. Das ist ein moralisches Armutszeugnis", attackiert Carmen den 47-Jährigen.
Hintergrund: Bei dem Auftritt in der Domstadt holte er fünf seiner acht Kinder auf die Bühne! Seine zwölfjährige Tochter veröffentlichte im Anschluss ein Video, zu dem sie schrieb: "Wir sind alle so stolz auf dich, Papa."
Bushidos Rap-Kollege Kollegah droht Geiss-Töchtern mit Mord und Vergewaltigung
Doch warum kritisiert Carmen den Berliner Produzenten überhaupt? Im Song "Medusablick" hatte Bushidos Musik-Kollege Kollegah (41) die Töchter der gebürtigen Rheinländerin angegangen.
Der 41-Jährige drohte dort Davina (22) und Shania (21) sogar mit Mord und Vergewaltigung. "Bushido hat daraufhin für ihn Partei ergriffen und mir geschrieben, es sei künstlerische Freiheit", macht Carmen gegenüber "BILD" klar.
Selbst die Richterin, des Landgerichts Mannheim, welches Kollege und seine Plattenfirma zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilte, habe damals sehr klar gezeigt, dass in diesem Fall keine künstlerische Freiheit mehr vorgelegen habe, sondern gezielter Hass gegen die Geissens.
"Ich bin mir sicher, dass Bushido als Vater heute nicht mehr so reagieren würde wie vor sieben Jahren", verdeutlicht die 60-Jährige.
Aber vor allem, wenn es um ihre Kinder geht, solle man sich am besten nicht mit Carmen anlegen, denn dort höre jeder Spaß auf. "Da darf man sich niemals auf die Seite eines anderen Rappers stellen, egal wie groß die künstlerische Freiheit sein soll", so die TV-Bekanntheit abschließend.