Brisantes Geständnis: Chris Töpperwien verstellte sich jahrelang - "Das meiste war gespielt"
Los Angeles - Chris Töpperwien (51) hatte erst kürzlich nach der Teilnahme an seiner letzten Show "Reality Backpackers" ein für alle Mal mit dem Reality-TV abgeschlossen. Nun offenbarte der "Goodbye Deutschland"-Star, dass er während seiner TV-Karriere stets eine Rolle gespielt habe.
Erst kürzlich hatte der "Currywurstmann" mit dem Reality-TV-Business abgerechnet, nun meldete sich Chris erneut mit einem langen Instagram-Statement bei seinen rund 165.000 Followern, in dem er nochmal genauer auf seine Zeit im Fernsehen einging.
"Seit 14 Jahren glaubt ihr, mich zu kennen. Die Wahrheit ist: Ihr kennt nur eine Rolle", hatte der Vater eines Sohnes seinen neuesten Beitrag eingeläutet und gleich hinterhergeschoben: "Das meiste von dem, was ihr über all die Jahre gesehen habt, war gespielt."
Der USA-Auswanderer ist bekannt für sein temperamentvolles Gemüt, das er in sämtlichen Formaten, in denen er mitgewirkt hat, zum Besten gegeben hat. Nun stellte der einstige Dschungelcamper aber klar, dass "dieser ganze Reality-Typ, den man liebte oder den man hasste", nicht echt gewesen sei - inklusive sämtlicher TV-Ausraster.
Er sei immer wieder in eine Rolle geschlüpft, weil es einfach funktioniert habe, wie Chris erklärte. "Reichweite", "viel Kohle" und "mediale Aufmerksamkeit" seien dabei sein Antrieb gewesen. "Ich habe da liebend gerne mitgemacht und mich darüber schlapp gelacht", offenbarte der Unternehmer nun.
Chris Töpperwien litt wegen Reality-TV an Depressionen und Panikattacken
Die vielen Jahre im Reality-TV-Business haben Töpperwien nach eigenen Angaben aber auch sehr zugesetzt, wie er ebenfalls betonte. So sprach der 51-Jährige von "Depressionen" und "Panikattacken" - bis hin zu einem gescheiterten Suizidversuch.
"Reality-TV war ein schei* Deal mit der Hölle. Schnell viel Kohle, schneller Ruhm, aber wenn man nicht aufpasst, frisst es dir die Psyche weg", gestand er.
Abhilfe erhielt der Reality-Star nicht nur in Form einer Therapie, sondern auch durch die Einnahme von Medikamenten, darunter auch Antidepressiva, wie er jetzt offenlegte.
Die meiste Kraft schöpft Chris aber wohl aus seiner Familie rund um Ehefrau Nicole, Söhnchen Lino und Mama Rosita, die immer hinter ihm stehen.
Solltet Ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, findet Ihr bei der Telefonseelsorge rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym.
Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.
Titelfoto: Bildmontage: Instagram/chris.toepperwien

