München/Frankfurt am Main - "Möge jeder Mann, der Feminismus unnötig findet, als Mädchen in Afghanistan wiedergeboren werden", sagt Ex-Playmate und "Love Island"-Siegerin Stella Stegmann (28) am Beginn ihres jüngsten Instagram-Reels.
"Diesen Satz habe ich in letzter Zeit häufiger gelesen, und ich würde sagen, der ist auch in der Feminismus-Bubble so ein bisschen viral gegangen - und ganz viele Menschen finden ihn zu drastisch!", heißt es weiter in dem Clip vom Montagabend.
Doch die in Frankfurt am Main geborene Münchnerin sieht das anders. Sie halte es für legitim, "Afghanistan als Beispiel heranzuziehen, ein Land, in dem Frauen systematisch grundlegende Rechte entzogen werden".
Denn es gehe darum, deutlich zu machen, dass es um die Gleichberechtigung aller Menschen gehe, unabhängig von deren Geschlechtsidentität.
"Aber wir müssen gar nicht mal so weit schauen, denn auch hier in Deutschland herrscht noch keine Gleichberechtigung", setzt Stella hinzu.
Stella Stegmann: "Solange das die Realität ist, ist Feminismus garantiert nicht überflüssig"
"In Deutschland erlebt eine Frau etwa alle vier Minuten Gewalt durch ihren Partner oder ihren Ex-Partner", betont die ehemalige Bachelorette. Dabei stützt sie sich offenbar auf Angaben, die das Bundesinnenministerium zum Thema "Gewalt gegen Frauen" veröffentlichte.
Viele Frauen fühlten sich zudem nachts auf dem Heimweg unsicher, weil sie Übergriffe durch Männer befürchteten, ergänzt Stegmann.
"Solange das die Realität ist, ist Feminismus garantiert nicht überflüssig", schärft die Influencerin ihren Zuhörern ein. "Ich will, das irgendwann der Punkt erreicht ist, wo jede Frau sich sicher fühlen kann."
Dabei sei es gleichgültig, ob sie selbst von derartiger Gewalt betroffen sei oder nicht: "Darum geht es nicht. Solidarität heißt einfach, dass man sich dafür einsetzt, weil man weiß, dass Menschen betroffen davon sind."
"Also, Leute, Feminismus ist eine notwendige Bewegung für Gleichberechtigung!", endet das Statement der 28-Jährigen.
Stella Stegmann nutzt ihre Reichweite auf Instagram regelmäßig, um sich für weibliches Empowerment zu engagieren. Dabei wendet sie sich immer wieder auch an die Männer auf der Foto-Plattform.