Malte Zierden rettet Hund vor dem sicheren Tod: "Werde diesen Moment niemals vergessen"
Hamburg/Rumänien - Herzzerreißend! Malte Zierden (33) ist wieder im Namen des Tierschutzes im Ausland unterwegs. In Rumänien konnte er einem zum Tode verurteilten Hund das Leben retten.
Am Sonntag veröffentlichte der Wahl-Hamburger auf seinem Instagram-Kanal ein berührendes Video, in dem er von der Begegnung mit einem blinden Akita [japanische Hunderasse, Anm. d. Red.] namens "Taro" erzählt.
Zu sehen sind Aufnahmen aus einer rumänischen Hundetötungsstation, in der Straßenhunde untergebracht und legal nach 14 Tagen getötet würden, berichtet der gebürtige Ostfriese.
"An diesem furchtbaren Ort habe ich ihn dann entdeckt: Taro. Er ist blind, hat Angst und weiß nicht, was um ihn herum passiert. Ich hole ihn da jetzt raus", erzählt Malte aus dem Off, während der völlig verunsicherte Vierbeiner in einem verwahrlosten Zwinger zu sehen ist.
Obwohl der leitende Tierarzt der Station den Hund als "bissig und gefährlich" beschrieben habe, entscheidet sich der 33-Jährige dazu, vorsichtig Kontakt aufzunehmen - was als Nächstes passiert, bringt Maltes Freundin Phia kurzerhand zum Weinen.
Malte Zierden erzählt auf Instagram von Begegnung mit Hund "Taro"
Malte Zierden will grausame Hundetötungen in Rumänien beenden
"Taro" schmiegt sich an die Hand des Influencers und gibt sich dem passionierten Tierschützer vollkommen hin. "Obwohl wir uns noch nie begegnet sind, vertraut er mir sein Leben an. Ich werde diesen Moment niemals vergessen", verdeutlicht Malte aus dem Off.
Der Hamburger kann nicht anders, er verspricht dem verängstigten Vierbeiner, ihn vor dem sicheren Tod zu retten - und nimmt ihn mit. "Ich versuche ihn nach Deutschland zu holen und als Pflegestelle aufzunehmen", erzählt Malte.
Doch das sei noch nicht alles. "Wir versuchen, jede einzelne Seele rauszuholen und alles daranzusetzen, diese grausame illegale Hundetötung in Rumänien landesweit zu beenden. Eine Gesellschaft, die solche Blicke erträgt, hat ihr gesamtes Mitgefühl verloren", unterstreicht der 33-Jährige.
Zwar hätten sich der Akita und er nie gesucht, aber sie hätten sich gefunden, bekräftigt Malte, ehe er abschließend ergänzt: "Dies ist die Geschichte von Taro, einem blinden Akita, der längst tot sein sollte und jetzt Teil meines Herzens ist."
Titelfoto: Fotomontage: Instagram/maltezierden

