Marvel-Star Chris Pratt wird als Schwulenhasser abgestempelt - jetzt äußert er sich zu seinem Glauben

Los Angeles - Jetzt spricht Chris Pratt (43)! Nachdem der Marvel-Star in letzter Zeit immer wieder mit teils heftigen Vorwürfen konfrontiert wurde, äußerte sich der Schauspieler nun zu den Gerüchten, er würde einer bekannten "Anti-LGBTQ-Kirche" angehören.

Chris Pratt (43) sah sich heftiger Kritik ausgesetzt.
Chris Pratt (43) sah sich heftiger Kritik ausgesetzt.  © AFP/Jon Kopaloff

Für Chris Pratt waren die vergangenen Monate und Jahre nicht immer einfach. Wurde er spätestens mit seiner Rolle in der Comic-Verfilmung "Guardians of the Galaxy" (2014) zu einem der großen Hollywood-Superstars, bekam er in letzter Zeit immer heftigeren Gegenwind zu spüren.

Erst kürzlich sorgte seine Besetzung als "Super Mario" für reichlich Wirbel. Noch (potenziell) schädlicher für die Karriere war allerdings das hartnäckige Gerücht, dass der 43-Jährige der "Hillsong"-Kirche angehören sollte, die in den USA von vielen als homophobe Glaubensgemeinde wahrgenommen wird.

Auch sonst wurde der Schauspieler ("Zero Dark Thirty", "Jurrasic World") in der Vergangenheit als fundamentaler und schwulenfeindlicher Christ abgestempelt. "Gott ist echt. Gott liebt euch. Gott will das Beste für euch", predigte er in einer Rede im Jahr 2018.

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Im Interview mit der Men's Health sagte der US-Amerikaner nun allerdings: "Ich wusste nicht, dass ich das Gesicht der Religion werden würde, wenn ich wirklich kein sehr religiöser Mensch bin." Die Vorwürfe, er würde einer Glaubenseinrichtung angehören, die gegen Mitglieder der LGBTQ-Gemeinschaft, sorgten bei Pratt für absolutes Unverständnis.

"Ich war nie in Hillsong. Ich war wirklich noch nie in Hillsong. Ich kenne niemanden aus dieser Kirche", beteuerte der Schauspieler.

Chris Pratt streitet die Vorwürfe ab

Chris Pratt (r.) bei der Premiere von "Thor: Love and Thunder".
Chris Pratt (r.) bei der Premiere von "Thor: Love and Thunder".  © AFP/Charley Gallay

Auf die Frage, wieso er sich zuvor nie von der Kirche distanziert habe, antwortete Pratt, dass er keine Glaubenseinrichtung verurteilen wolle, solange nicht zweifelsfrei klar sei, dass sie eine LGBTQ-feindliche Agenda habe.

Über seine persönliche Einstellung zu dem Thema, hatte er schon vor einer Weile gesagt: "Ich bin ein Mann, der glaubt, dass jeder das Recht hat, zu lieben, wen er will, frei vom Urteil seiner Mitmenschen."

Auch "Guardians of the Galaxy"-Regisseur James Gun (55) verteidigte Pratt gegen die Vorwürfe. Gegenüber Variety sagte er: "Chris ist unfassbar nett zu den Menschen. Er tut alles, um Kindern zu helfen. Er ist ein besonders liebevoller Vater. Und dann gibt eine Menge Dinge, die sich die Leute einfach nur über ihn ausgedacht haben."

Gun und Pratt arbeiten derzeit am dritten "Guardians of the Galaxy"-Teil. Doch der Schauspieler ist schon deutlich früher wieder in seiner Rolle als Superheld "Star-Lord" zu sehen. Er hat einen Aufritt im Marvel-Film "Thor: Love and Thunder", der am 6. Juni bei uns in den Kinos erscheint.

Titelfoto: AFP/Jon Kopaloff

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