Hamburg - Max Giesinger (37) zieht die Reißleine! Der "80 Millionen"-Sänger will Ende 2026 vorerst komplett aus der Öffentlichkeit verschwinden – und das auf unbestimmte Zeit. Im Podcast "Wie geht’s? Mit Robin Gosens" spricht der 37-Jährige über die Pläne für seine Auszeit.
Schon jetzt scheint sich der Musiker langsam auf den Rückzug vorzubereiten. In Bordeaux besucht Giesinger ein buddhistisches Kloster und nimmt dort an einem "Silent Retreat light" teil. Nachdem danach noch einmal der Promi-Alltag auf ihn wartet, soll dann ab September Schluss sein.
Denn dann geht es für den Musiker auf ein Sabbatical – "erst mal Open End", verrät er im Podcast. Doch die Entscheidung trifft er offenbar mit gemischten Gefühlen. Einerseits freue er sich riesig auf die kommende Zeit, andererseits habe er auch Respekt.
"Mein Ego wird krass rebellieren", gesteht der Sänger. Schließlich falle mit dem Bühnenleben auch die tägliche Bestätigung durch Tausende Fans weg. So plant Giesinger neben dem Rückzug von der Bühne sogar zusätzlich eine Social-Media-Pause.
Der ständige Zuspruch "macht viel mit dem Selbstwert". Dennoch wolle er sich selbst widerspiegeln, dass er mehr sei "als nur der Musiker".
Max Giesinger: "Ich sehne mich nach Normalität"
Nach elf Jahren Dauerbetrieb zieht der Sänger damit bewusst die Bremse. Ständig auf Tour, immer funktionieren, immer präsent sein. "Ich sehne mich nach Normalität." Zwar bezeichnet er sein Musikerleben als "wunderschönen Zirkus", doch der Stress sei zuletzt immer größer geworden und damit auch der Hauptgrund für den Rückzug.
Trotz aller Vorfreude bleibe die Sorge vor dem Karriere-Knick. Denn aktuell läuft es für den Sänger besser denn je: Konzerte, TV-Auftritte und Radio-Anfragen häufen sich. Genau deshalb habe er Angst vor einem möglichen "Relevanzverlust".
Seine größte Befürchtung: "Dass ich nicht mehr auf dieses Level zurückkomme." Doch ganz klein machen will sich der Musiker nicht. In schwierigen Momenten erinnere er sich selbst daran: "Ich war ja keine Eintagsfliege."
Ob und wann Giesinger nach seiner Auszeit zurückkehrt, lässt er offen.