"Richter Gnadenlos" Ronald Schill empfängt Michael Wendler in Brasilien mit offenen Armen

Hamburg/Rio de Janeiro - Er selbst hat es vorgemacht, nun könnte Michael Wendler (49) mit seiner Laura (21) folgen! Vor 16 Jahren floh Ronald Schill (62), Ex-Senator und Zweiter Bürgermeister, aus seiner Heimat Hamburg nach Brasilien, nun könnte der Schlager-Star folgen.

Hamburgs Ex-Senator Ronald Schill (62, links) würde Schlager-Star Michael Wendler (49) in Brasilien mit offenen Armen empfangen.
Hamburgs Ex-Senator Ronald Schill (62, links) würde Schlager-Star Michael Wendler (49) in Brasilien mit offenen Armen empfangen.  © Fotomontage: Sat.1/Richard Hübner, Rolf Vennenbernd/dpa

Der 49-Jährige soll sein Haus in Cape Coral (USA) verkaufen. Hintergrund: jede Menge Schulden und ein Haftbefehl wegen Nichterscheinens vor Gericht in Deutschland.

Mit einem Umzug nach Brasilien könnte er ein Problem aus der Welt schaffen. Denn das südamerikanische Land hat mit Deutschland kein Auslieferungsabkommen.

Einer, der das wissen muss, ist eben Schill. Er selbst flüchtete 2006 vor der deutschen Justiz, sagte aber später doch noch vor Gericht aus.

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"Dass der Wendler sich Brasilien ausgesucht hat, könnte natürlich auch an den rechtlichen Bedingungen liegen. Die sind ideal für jemanden wie ihn", erklärte der 62-Jährige der Bild.

In Rio de Janeiro könnten die beiden "Promi Big Brother"-Teilnehmer von 2014 ein großes Wiedersehen feiern.

"Dass der Wendler jetzt nach Brasilien kommen möchte, finde ich natürlich großartig", sagte "Richter Gnadenlos".

Wie Hamburgs Ex-Senator bekräftigt, kenne man sich ja bereits. "Wir haben uns dort schon gut verstanden", blickte er zurück. "Er kann sich jederzeit bei mir melden. Ich lege ihm die Stadt und das Leben zu Füßen."

Ronald Schill kann sich Seitenhieb gegen Wendlers Corona-Aussagen nicht verkneifen

Mit Luxus ist da aber nicht viel. Auch wenn Schill mit seiner Richterpension in Höhe von 2000 Euro im Monat (laut eigener Aussage) lebt, wohnt er in einer der Favelas.

Ein Treffen zwischen ihm und dem Schlagerstar steht ohnehin aus. "Michael hatte mich eigentlich in die USA eingeladen, das passte bisher aber nicht", erklärte er. "Jetzt können wir das gerne auch andersherum machen."

Auch wenn er sich augenscheinlich über seinen alten Bekannten freuen würde, konnte er sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Ich habe es bedauert, was er so über Corona gesagt hat. Wenn ein Schlager-Sänger sich über Politik äußert, kommt halt oft so etwas heraus."

Jetzt muss nur noch der Wendler gemeinsam mit Laura eine Entscheidung treffen.

Titelfoto: Fotomontage: Sat.1/Richard Hübner, Rolf Vennenbernd/dpa

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