Neue Hoffnung für Diekmeier-Tochter (15) im Kampf gegen Krebs: "Warten, hoffen und fest dran glauben"
Heidelberg - Ein Keim der Hoffnung bei den Diekmeiers: Seit rund anderthalb Jahren kämpft Delani (15), die Tochter des ehemaligen Fußballprofis Dennis Diekmeier (37) und seiner Ex-Frau Dana (40), gegen den Krebs. Jetzt könnte ihr eine neue Therapie helfen.
"Bei Delani wurde eine CT-gesteuerte Biopsie der Lunge gemacht. Dabei wurde Gewebe aus einer Metastase entnommen", schrieb Mama Dana am Montag in ihrer Instagram-Story.
Nun sei für die Familie Warten angesagt. In rund einer Woche soll der pathologische Befund vorliegen.
"Das Gewebe wird im Labor genau untersucht, um herauszufinden, ob eine neue Therapie bei ihr anschlagen könnte und ob wir damit einen neuen Weg für Delani gehen können", so die 40-Jährige weiter.
Bei der Teenagerin war im Februar 2014 zunächst ein Tumor an der Niere entdeckt und anschließend operativ entfernt worden. Allerdings hatte der Krebs gestreut und Metastasen in der Lunge gebildet.
Seitdem haben die Mediziner bereits verschiedene Therapieformen ausgeschöpft, unter anderem eine Strahlentherapie kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres sowie später noch eine Immuntherapie. Die Metastasen ließen sich bislang aber leider nicht kontrollieren.
"Wir hoffen so sehr, dass sich dadurch eine neue Möglichkeit für sie ergibt. Jetzt heißt es: Warten, hoffen und fest daran glauben", erklärte Dana jetzt auf Instagram.
Wenn alles klappt, soll Delani Diekmeier ihre Therapie sofort beginnen
Gegenüber RTL fügte Ex-HSV-Kicker Diekmeier an: "Wenn die Metastasen kleiner werden oder das Mittel darauf anschlägt, dann werden wir sofort mit der Therapie beginnen."
Trotz all der Belastungen gehe es Delani körperlich den Umständen entsprechend gut, wie ihre Mutter Mitte des Jahres verriet.
Seit der schrecklichen Diagnose engagiert sich die Familie daneben für die Krebsforschung und hat zu diesem Zweck auch eine Spendenkampagne ins Leben gerufen. 140.000 Euro kamen dabei schon zusammen.
"Wenn jeder nur ein paar Euro spendet, können sicher bald mehr Menschen geheilt werden und haben eine Chance zu überleben. Krebs ist eine Krankheit, die jeden treffen kann – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensweise", heißt es dazu. Spenden könnt Ihr unter: gofundme.de.
Titelfoto: Bildmontage: IMAGO / Hartenfelser, Georg Wendt/dpa

