Homophobe Attacke frei erfunden: Jetzt bricht Nicolas Puschmanns Ex-Freund sein Schweigen

Düsseldorf – Er hat lange geschwiegen. Jetzt äußert sich Lars Tönsfeuerborn (33) erstmals zum Gerichtsurteil gegen seinen Ex-Freund, "Prince Charming" Nicolas Puschmann (31), und findet klare Worte zum Verhalten des ersten Gay-Bachelors.

Lars Tönsfeuerborn (33, r.) hat sich erstmals zum Skandal um seinen Ex-Freund, "Prince Charming" Nicolas Puschmann (31), geäußert.
Lars Tönsfeuerborn (33, r.) hat sich erstmals zum Skandal um seinen Ex-Freund, "Prince Charming" Nicolas Puschmann (31), geäußert.  © Montage: Instagram/Nicolas Puschmann, Instagram/Lars Tönsfeuerborn

Zur Erinnerung: Im Dezember 2021 hatte Nicolas behauptet, auf einem Hamburger Weihnachtsmarkt zum Opfer einer homophoben Attacke geworden zu sein. Ein Security-Mitarbeiter habe ihn beleidigt und ihn mehrmals mit der Faust geschlagen.

Der angebliche Angreifer verlor daraufhin seinen Job, der Fall landete vor Gericht. Dann die überraschende Wendung: In Wirklichkeit war es Nicolas, der den Security-Mann im stark angetrunken Zustand aufs übelste beschimpft und schließlich auch körperlich attackiert hat, entschied der Vorsitzende.

Der Angeklagte wurde freigesprochen und Nicolas erhielt im Netz einen gewaltigen Shitstorm. Das war im Januar. Jetzt - knapp zwei Monate später - lassen sich jedoch nur noch wenige Negativ-Kommentare unter Nicolas neuesten Beiträgen finden. Ein Umstand, den sein Ex-Partner Lars nicht nachvollziehen kann.

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"Ich möchte so langsam mein Schweigen brechen, weil mir kommt die Galle hoch und ich kann auch nicht mehr ruhigen Gewissens zugucken, wenn ich die ganze Zeit nur höre: 'Der ist so toll' und 'Alles ist wunderbar'", erklärte der "schwanz & ehrlich"-Host in seinem zweiten Podcast "Niemand muss ein Promi sein" (Folge vom 16. März) merklich aufgebracht.

Lars Tönsfeuerborn zweifelt an "tiefen Depressionen" von Nicolas Puschmann

Nicolas Puschmann hatte im Dezember 2021 behauptet, dass er von einem Security-Mitarbeiter angegriffen wurde. (Archivfoto)
Nicolas Puschmann hatte im Dezember 2021 behauptet, dass er von einem Security-Mitarbeiter angegriffen wurde. (Archivfoto)  © Montage: Instagram/Screenshot/Nicolas Puschmann

Lars hatte sich vor rund anderthalb Jahren (zum zweiten und auch endgültigen Mal) von Nicolas getrennt. Etwa im selben Zeitraum hatte sich der Ur-"Prince Charming" nach eigenen Angaben in Psychotherapie begeben. "Weil ich tiefe Depressionen hatte", erklärt der 31-Jährige in einem Instagram-Beitrag.

Sein Ex-Partner bekundet daran nun jedoch starke Zweifel. So ist Lars beim Thema seelische Gesundheit aufgrund seiner Familiengeschichte extrem sensibilisiert und sagt im Podcast: "Ich bin nicht ganz davon überzeugt, dass das wirklich schwerwiegende Depressionen sind."

Besonders Nicolas' Aussage, er würde mit einem Moderationscoach an seiner Krankheit arbeiten, lässt bei Lars die Alarmglocken schrillen: "Das ist nicht der richtige Weg, um mit einer Depression umzugehen!"

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Der Kuppelshow-Gewinner äußerte einen erschütternden Verdacht. So wolle Nicolas seine (mutmaßliche) Erkrankung möglicherweise dazu nutzen, "um Verhaltensweisen aus der Vergangenheit zu rechtfertigen" und sich "in eine Opferstellung zu bringen", um Mitleid zu bekommen.

Ex-"Prince Charming" will sich selber lieben lernen

Auch Nicolas' Impuls, nach dem Gerichtsurteil "in die Kamera reinzuweinen", findet Lars bedenklich. Dass viele Fans dem TV-Prinzen offenbar schon kurze Zeit nach dem Rechtsspruch verziehen haben, kritisiert der Podcaster: "Ey Leute, habt ihr mitbekommen, was der abgezogen hat?"

"Ich möchte einfach nur warnen, dass man nicht immer alles glauben sollte und dazu aufrufen, das Thema seelische Gesundheit sehr ernst zu nehmen", lautet Lars' Schlussplädoyer.

Derweil häufen sich auf Nicolas Instagram-Seite seit kurzem Beiträge zu seinem Vorhaben, sich selber lieben zu lernen. Inwiefern der Ex-"Let's Dance"-Kandidat wirklich an sich arbeitet und aus seinen Fehlern gelernt hat, weiß wohl nur er selber.

Titelfoto: Montage: Instagram/Nicolas Puschmann, Instagram/Lars Tönsfeuerborn

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