USA - Schauspieler Timothée Chalamet (30) teilte vor wenigen Wochen gegen Opern- und Balletthäuser aus - neben starkem Gegenwind aus aller Welt muss er nun auch Kritik von Kult-Regisseur Steven Spielberg (79) einstecken.
"Am Ende eines wirklich guten Filmerlebnisses sind wir alle vereint durch eine ganze Reihe von Gefühlen, mit denen wir ins Tageslicht oder in die Nacht hinausgehen, und es gibt nichts Vergleichbares. Das passiert im Kino und bei Konzerten - und übrigens auch im Ballett und in der Oper", so Spielberg gegenüber Variety.
Er fügte hinzu, dass wir alle wollen, dass solche Momente erhalten bleiben und für immer weitergehen.
Im vergangenen Monat sagte Chalamet, dass es für ihn niemals infrage komme, selbst im Ballett oder in der Oper zu arbeiten, denn niemand interessiere sich mehr für diese Kunstformen. In den Wochen danach äußerten sich immer wieder verschiedene Opernhäuser sowie Opernsänger und Balletttänzer zu den Aussagen.
"Ehrlich gesagt bin ich schockiert, dass jemand, der scheinbar so erfolgreich ist, in seinen Ansichten über Kunst so unbeholfen und engstirnig sein kann. (...) Billige Seitenhiebe gegen andere Künstler zu verteilen, sagt in diesem Interview mehr aus als alles andere, was er hätte sagen können. Das sagt viel über seinen Charakter", so die US-Sängerin Isabel Leonard (44) via Instagram.
Dresdner Semperoper meldet sich nach Timothée Chalamets Aussagen zu Wort
Auch eine deutsche Oper meldete sich bereits zu Wort. Auf Anfrage von TAG24 äußerte sich die Dresdner Semperoper vor wenigen Tagen: "Wir sind überzeugt, dass ein Besuch in der Oper für viele Menschen überraschend unterhaltsam und inspirierend sein kann."
Zudem verzeichne das Haus schon "seit Längerem eine Auslastung von weit über 90 Prozent".
Auch wenn sich der 30-jährige "Dune"-Star mit dieser Aussage keine Freunde machte, läuft es für ihn aktuell sehr gut.
Bei den kommenden Oscars, die am heutigen Sonntag stattfinden, ist er für seine Rolle im Sportdrama "Marty Supreme" in der Kategorie Bester Hauptdarsteller nominiert.