München - Der Komiker Olaf Schubert (58) hat im Interview mit dem Männermagazin "Playboy" hinter die Kulissen der Prime-Serie "LOL: Last One Laughing" blicken lassen - bei der er auch in der kommenden Staffel wieder an Bord sein wird.
Am 14. Mai startet der Anti-Lach-Wettkampf in seine 7. Staffel. Insgesamt sind bereits neun der zehn Teilnehmer bestätigt.
Darunter finden sich Publikumslieblinge wie Torsten Sträter (59), Tedros "Teddy" Teclebrhan (42), Martina Hill (51) und eben Pullunder-Liebhaber Schubert selbst.
Die Show ist für ihn eigentlich eine stundenlange Höchststrafe: "Wenn alle nur gucken und nicht lachen, ist das der Albtraum schlechthin", so der Comedian, der eigentlich von Lachern lebt.
Aber in der Sendung fliegt man raus, wenn man lacht. Und wer am Ende übrig bleibt, bekommt 50.000 Euro, die er oder sie für einen guten Zweck spendet.
Das unhöfliche Nicht-Lachen wird in den Unterbrechungen jedoch kollegial wieder ausgeglichen: "Das hast du aber gut gemacht. Du dumme Sau", lobt man dann seinen Kontrahenten, wegen dem man beinahe rausgeflogen wäre.
Humor gegen Rechtsextremismus? Schubert sieht anderen Weg
Olaf Schubert spricht aber in der deutschen Ausgabe des Playboys nicht nur über das Prime-Format.
Auch, wie seine Jugend in Ostdeutschland seinen Humor prägte oder sein Verhältnis zu dem Kult-Männermagazin, mit dem er eben das Gespräch führt.
"Damals, in den 80ern, war der Playboy für mich die Inkarnation des Westens. Eigentlich lagen in jeder Wohnung zwei, drei Zeitschriften - bunte Illustrate vom Klassenfeind. Aber wer einen Playboy hatte, der war ganz vorne mit dabei", so der 58-Jährige.
Auf die Frage, ob er den Humor als sogenannte Brandmauer gegen Rechtsextremismus sieht, reagiert Schubert jedoch zurückweisend.
Vielmehr hofft er, dass der Humor etwas Verbindendes hat: "Es gibt doch nichts Sozialeres, als gemeinsam über Dinge zu lachen."
Wer das komplette Interview lesen möchte: Der aktuelle Playboy ist ab sofort im Kiosk und digital zu finden.