Sarah Engels am Pranger: Das sagt sie selbst über ihr umstrittenes Südafrika-Video
Amsterdam (Niederlande) - Ein Video mit Kindern in Südafrika fliegt der Sängerin Sarah Engels derzeit mächtig um die Ohren. Jetzt hat sich die 33-Jährige erstmals persönlich zu der Kritik geäußert.
In besagtem Beitrag performt die Zweifach-Mama, umringt von zahlreichen Schulkindern, ihren neuen Song "Fire", mit dem sie in wenigen Wochen auch beim "Eurovision Song Contest"-Finale in Wien für Deutschland antreten wird.
Nicht wenige warfen Sarah in den Kommentaren vor, die Kinder nur für ihre ESC-Promo zu benutzen. Zu allem Überfluss zeigte sie die Kleinen auch noch unzensiert. Ihren eigenen Nachwuchs macht die Kölnerin im Netz inzwischen aber unkenntlich.
Bei einer Vorveranstaltung für den europäischen Musikwettbewerb in Amsterdam erklärte Engels gegenüber "bleistifrocker.de" jetzt: "Ich glaube, dass ganz viele nicht wirklich auf dem Schirm hatten, warum ich überhaupt da war."
Sie sei im Rahmen ihrer Stiftung "Starke Mädchen" eingeladen worden. "Ich habe mehrere Projekte in Südafrika kennenlernen dürfen – Projekte, die es seit über Jahrzehnten gibt, die auch lokal dort gefördert werden", rechtfertigte sie sich zunächst.
Sarah Engels entfernt Skandal-Video von ihrem Social-Media-Kanal
Ergänzend fügte die Ex-Frau von "DSDS"-Gewinner Pietro Lombardi (33) dann noch hinzu: "Ich liebe es, Menschen kennenzulernen und mit ihnen zu connecten." Das Video in Südafrika sei "einfach entstanden – es war nicht geplant".
Einsichtig wirkt Sarah in ihrer Erklärung nicht, ganz im Gegenteil. Dennoch zog die Halbitalienerin jetzt Konsequenzen: "Ich habe mir die Kritik zu Herzen genommen und das Video runtergenommen", betonte sie. Auf Insta ist es nicht mehr zu sehen.
"Musik braucht einfach keine Sprache … sie verbindet. Ich glaube, diesen Moment werde ich echt nie vergessen … diese funkelnden Augen, dieses Lachen, diese pure Freude", hatte Engels in die Caption des Skandal-Videos geschrieben.
Die Kinder seien "so dankbar für etwas, was für mich total selbstverständlich ist". Viele User warfen der ehemaligen "The Masked Singer"-Siegerin daraufhin auch noch einen "White Savior Complex" vor.
Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

