Shitstorm für muslimische Influencerin wegen freizügigen Outfits!

Frankfurt am Main - Da hat sie wieder einen rausgehauen! Influencerin Zara Todil (25) kennt keine Scheu, wenn es darum geht ihre Meinung über Instagram kund zu tun.

Zara (25) wird oft in den Kommentaren unter ihren Fotos kritisiert.
Zara (25) wird oft in den Kommentaren unter ihren Fotos kritisiert.  © Instagram/Zara Todil

Immer wieder wird die Frankfurterin für ihre freizügigen Fotos in Instagram-Kommentaren angegangen. Auch ihre teils vom Chirurgen stammenden Kurven sind immer wieder ein Thema.

Nun postete Zara erneut ein Foto von sich im knappen Outfit. In einem weißen Body mit hohem Beinausschnitt posiert sie verführerisch vor einem Fenster.

Die Hater-Kommentare ließen auch diesmal nicht lange auf sich warten...

"Ich habe sie jedesmal, für das was sie macht verteidigt und auch toleriert und akzeptiert, wie sie sich gibt und anzieht, aber sorry das ist mir schon zu viel! Nicht mal diejenigen, die sich so anziehen könnten und dürften würden sich so präsentieren oder anziehen. Du hast die Grenze bei mir überschritten", urteilt etwa eine Followerin.

Eine Meinung, die Zuspruch findet. "Solche Fotos posten eher Frauen, die mit ihrer Nacktheit und expliziten Videos ihr Geld verdienen (...)", lautet ein weiterer Kommentar.

Besonders die Tatsache, dass Zara Muslimin sei und solche freizügigen Fotos von sich veröffentliche, scheint vielen Fans ein Dorn im Auge zu sein.

"Ganz ehrlich, ich liebe dich ja voll, aber du wirst auch immer und immer freizügiger. Ich hätte wenigstens davor Respekt, dass ich vorher Kopftuchträgerin war", empört sich eine Followerin.

Influencerin meldet sich nach Shitstorm zu Wort

Trotz der negativen Kommentare, zeigt sich die Influencerin selbstbewusst.
Trotz der negativen Kommentare, zeigt sich die Influencerin selbstbewusst.  © Instagram/Zara Todil

Die Flut an Kritik lässt Zara nicht unbeantwortet. So meldete sie sich in ihrer Instagram-Story zu den Vorwürfen zu Wort und zeigt sich selbstbewusst wie eh und je. 

"Dass so viel Drama um ein Stückchen Haut gemacht wird! Was ich gar nicht so schlimm finde, denn jede Frau kann sich so embracen, wie sie möchte und einer Frau, der das unangenehm ist, muss das auch nicht verkörpern", so die Influencerin.

Ihr selbst wäre es absolut nicht unangenehm so viel Haut zu zeigen. "Wenn jetzt noch gutes Wetter wäre und die Freibäder hier auf hätten, würden noch ein paar Bikini-Bilder von mir folgen. Denn ich feier meinen Körper, ich feier mein Aussehen, ich finde mich einfach wunderschön. Ich fühle mich in meiner Haut richtig wohl", betont sie weiter.

Wenn andere sowas nicht machen wollen würden, wäre das für Zara auch vollkommen okay. Schließlich vertritt sie die Meinung, dass jeder sich so präsentieren soll, wie er möchte. Ob hochgeschlossen mit Kopftuch oder auch mit nackten Beinen im tiefsten Winter - es sei jedem selbst überlassen. 

"Lasst euch gar nichts sagen, weder von Männern, weder von euren Mitmenschen und vor allem nicht von Frauen", fährt sie fort und spielt darauf an, dass die negativen Kommentare auf Instagram meistens vom weiblichen Geschlecht stammen.

Zara Todil mit wichtiger Message

Doch Zara, wäre nicht Zara, wenn sie nicht selbstbewusst für sich einstehen würde. "Denkt ihr ernsthaft mit irgendwelchen Kommentaren unter meinen Bildern (...) das ihr nur auch nur ansatzweise irgendetwas in mir bewegen könnt?", lautet die Ansage der Frankfurterin an ihre Hater.

"Leute, ich fühle mich so hart, ich stehe so krass hinter mir, das ist so viel Selbstliebe und Liebe und Anerkennung für mich selbst. Ihr könnt mich gar nicht brechen, ihr könnt nur euch selbst brechen", fügt sie hinzu und macht damit Mut, es ihr gleich zu tun und nichts auf die Meinung anderer zu geben - um sich selbst treu zu sein und sich einfach nur gut zu fühlen.

Titelfoto: Instagram/Zara Todil

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