Köln - Das hat sich Stefan Raab (59) mit Sicherheit anders vorgestellt: Zwar verteidigte der Entertainer gemeinsam mit Michael "Bully" Herbig (57) bei "Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli" das Preisgeld von einer halben Million Euro, doch gegen einen anderen Show-Kollegen sah er kein Land!
Denn Florian Silbereisen (44) sorgte mit seinem ARD-"Adventsfest der 100.000 Lichter" dafür, dass der Show-Gigant ein Debakel erlebte.
Während der 44-jährige Schlagersänger und Schauspieler sich über satte 4,52 Millionen Zuschauer freuen durfte und sich damit auch den Primetime-Sieg vor dem ZDF-Krimi einheimste, schalteten bei der vierten Ausgabe der Raab-Show lediglich 830.000 Menschen im Schnitt ein!
Nach dem Flop mit seiner "Stefan Raab Show" ein weiterer Rückschlag für den Kölner Comedian.
Und sogar im jungen Publikum der 14- bis 49-Jährigen ließ die vorweihnachtliche Show in der ARD den 59-Jährigen und seinen Kumpel "Bully" Herbig hinter sich.
Stolze 13,5 Prozent schauten sich die diesjährige Ausgabe mit Stars wie Andrea Berg (59), Howard Carpendale (79) und Pianist Lang Lang (43) an. Zudem bekamen sie einen atemberaubenden Auftritt von DJ Ötzi (54) und seiner Tochter Lisa-Marie (23) zu sehen.
Florian Silbereisen distanziert Stefan Raab und Co.
Für Begeisterung sorgte auch Schauspielerin Simone Thomalla (60), die nicht nur die Weihnachtsgeschichte vorlas, sondern auch gemeinsam mit dem Gastgeber, Semino Rossi (63) und Helmut Lotti (56) den Klassiker "Mary's Boy Child" sang.
Bei den 14– bis 59-Jährigen schalteten sogar 13,8 Prozent ein und distanzierten die Konkurrenz von ZDF, ProSieben, RTL & Co. auch hier.
Ganz anders sahen jedoch die Zahlen für den Comedian und den Kölner Privatsender aus: In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen guckten sich nur magere 8,2 Prozent den Erfolg von Raab und "Bully" an.
Bei den 14- bis 59-Jährigen waren es sogar nur 7,1 Prozent und damit lag der Entertainer weit hinter den Ergebnissen der ersten Ausgaben.
Denn bei der ersten Show schalteten noch über eine Million Zuschauer ein. Zwar gingen die Quoten schon bei den darauffolgenden Ausgaben runter, doch sie lagen immer noch über dem RTL-Schnitt.