Gottschalk stellt nach wirrem Auftritt klar: "Will auf keine Bühne mehr"

München - Showmaster Thomas Gottschalk (75) hat sich nach einem erneut irritierenden Auftritt zu seiner Lage geäußert.

Ehefrau Karina (62) macht sich keine Sorgen um Thomas Gottschalk (75).
Ehefrau Karina (62) macht sich keine Sorgen um Thomas Gottschalk (75).  © Barbara Gindl/APA/dpa

Zuerst gab sein Auftritt beim Bambi vor zwei Wochen Anlass zur Sorge, nun macht Gottschalk bei der Romy-Verleihung in Österreich Wirbel. In Kitzbühel wurde der 75-Jährige für sein Lebenswerk gehrt und wirkte bei seiner Rede verwirrt.

Dabei hat sich Gottschalk schon längst entschieden, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen: Eine RTL-Show am 6. Dezember soll sein vorerst letzter Auftritt im Fernsehen werden.

Nach eigener Aussage, wollte er bereits im April aufhören, und habe sich aber die Abschiedssendung "reinquatschen lassen", so der Moderator gegenüber der Bild-Zeitung.

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Angesichts seines Verhaltens in Österreich bleibt der Moderator aber gelassen: "Ich war gar nicht so schlecht, war wie üblich und habe niemanden beleidigt", erklärte Gottschalk der Bild. Seine Frau Karina (62) habe auch keine Bedenken.

Grund für sein Verhalten sei die späte Uhrzeit gewesen. Gottschalk kam erst nach 23 Uhr dran, das sei ihm zu spät. "Ich hatte keine Lust mehr. Generell habe ich die Nase voll von dem Ganzen. Ich will auf keine Bühne mehr", so Gottschalk.

"Wir haben unsere besten Zeiten hinter uns", so Gottschalk

Ein Leidensgenosse, dem es genauso geht, sei sein Freund Günther Jauch (69).

"Wir haben unsere besten Zeiten hinter uns", so Gottschalk. Besser werde es nun einfach nicht mehr werden, stellt sie TV-Ikone nüchtern fest.

Titelfoto: Barbara Gindl/APA/dpa

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