Düsseldorf - Es war ein großer Schock für Verona Pooth: An Heiligabend 2021 wurde die heute 57-Jährige Opfer eines Einbruchs. Bis heute ist der Vorfall nicht aufgeklärt und der gestohlene Schmuck nicht aufgetaucht. Dieser sorgt jetzt auch dafür, dass das ehemalige Model nun vor Gericht kämpft.
"Mein Schmuck war über eine Million Euro wert. Ein Teil des Schadens wurde zwar reguliert, ein erheblicher Betrag ist jedoch weiterhin offen", erklärt die Ex-Frau von Pop-Titan Dieter Bohlen (72) bei "Bild".
Aktuell gehe es ihr gar nicht gut, denn für sie stehe viel auf dem Spiel. "Ich habe über fünfundzwanzig Jahre mein ganzes Geld in Schmuck investiert. Das war mein Lebenswerk", gibt sie preis.
Während andere Aktien oder Immobilien gekauft hätten, habe sie gezielt hochwertigen Schmuck gekauft.
"Diamanten, Gold und Markenstücke von Rüschenbeck, Cartier und Rolex. Schmuck verliert nicht an Wert", so Verona.
Da sie nicht aus einer wohlhabenden Familie und nichts geerbt habe, sei der Verlust noch schmerzlicher. Denn dieses Vermögen habe sie sich vollständig selbst erarbeitet.
"Ich kämpfe hier um meine Existenz und hoffe auf Gerechtigkeit", macht die zweifache Mutter klar und zeigt sich enttäuscht von ihrem langjährigen Versicherungsmakler Dietmar B., der sie falsch beraten habe.
"Ich bin am Boden zerstört und kann es kaum fassen, dass mein Versicherungsmakler sich in dieser schwierigen Situation gegen mich stellt und jegliche Verantwortung von sich weist", sagt die 57-Jährige.
Verona Pooth echauffiert sich über die Darstellung ihres langjährigen Versicherungsmaklers
Denn ihre Darstellung weiche erheblich von der ihres ehemaligen Versicherungsmaklers ab, weshalb Verona ein erheblicher finanzieller Schaden drohe, was sie sehr belaste.
Da Dietmar B. sie nicht richtig beraten habe, sei ihr von der Versicherung nur ein Teil des Wertes der Verlustsumme erstattet worden.
"Ich habe meine Beiträge immer bezahlt, und die waren hoch. Trotzdem heißt es heute, ich sei unterversichert gewesen", echauffiert sich die 57-Jährige, die sich sicher ist, dass sie nichts falsch gemacht habe.
"Ich kann jedes Schmuckstück belegen. Mit Quittungen, Zertifikaten und datierten Fotos. Ich sehe mich in dieser Situation tatsächlich als Opfer, wie ich mich sonst nie sehe", verdeutlicht Verona.
Der Prozess, der am Montag (2. März) vor dem Düsseldorfer Landgericht Düsseldorf startet, belaste Verona sehr, "aber ich werde für mein Recht kämpfen", lässt sie abschließend wissen.