USA - Seit Monaten sind ICE-Beamte auf Anweisung der Regierung von Präsident Donald Trump (79) in mehreren US-Städten im Einsatz, um Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung festzunehmen und abzuschieben. Katy Perry (41) ruft zum Widerstand gegen die Einwanderungsbehörde auf.
Der Superstar hat auf Instagram die harten Methoden von ICE scharf kritisiert.
Denn immer wieder kommt es zu übermäßiger Gewaltanwendung und selbst friedliche Demonstrierende geraten ins Visier der Einsatzkräfte.
Mit einem Appell an ihre mehr als 200 Millionen Follower ruft die Musikerin dazu auf, Protestbriefe an US‑Senatoren zu schicken oder sie direkt anzurufen, um die Finanzierung von ICE zu stoppen. Zu ihrem Beitrag gehört auch ein Entwurf, wie so ein Schreiben aussehen könnte.
In dem Protestbrief, der sich direkt an die Senatoren richtet, heißt es: "Ich habe es satt zuzusehen, wie rechtmäßige Bürger und Nicht‑Bürger an ihren Arbeitsplätzen verhaftet werden, bei friedlichen Protesten angegriffen, aus ihren Fahrzeugen gezerrt, durch Munition geblendet und von der Einwanderungsbehörde ICE erschossen und getötet werden."
"Es ist an der Zeit, Wut in Taten zu verwandeln", betont die 41-Jährige.
ICE-Einsätze unter Kritik wegen Gewaltvorfällen
Erst Anfang Januar machte der Tod der 37-jährigen Mutter Renée Nicole Good Schlagzeilen, als ein ICE-Beamter sie am 7. Januar 2026 in Minneapolis in ihrem Auto erschoss. Nur wenige Wochen später, am 24. Januar 2026, wurde auf den Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti, ebenfalls 37 Jahre alt, von Bundesbeamten in derselben Stadt geschossen und erlag seinen Verletzungen.
In beiden Fällen erklärte die US‑Regierung zunächst, es habe sich um Notwehr gehandelt, doch Videoaufnahmen und Zeugenaussagen warfen Zweifel an dieser Darstellung auf und deuten darauf hin, dass weder Good noch Pretti eine unmittelbare Gefahr darstellten.
Landesweit haben die Vorfälle große Empörung und Proteste ausgelöst - nicht nur unter Bürgerrechtlern und Demonstrierenden, sondern auch in Teilen der Prominentenwelt, die sich mit den Opfern und den Protesten solidarisch zeigen.