Während Charles' Geburtstagsparade: Royals werden von Demonstranten ausgebuht
England - Am Wochenende fand die jährliche "Trooping the Colour"-Parade zu Ehren des Geburtstags von König Charles (77) im britischen London statt. Doch während der Feierlichkeiten wurden mehrere Mitglieder der königlichen Familie von Demonstranten ausgebuht!
Denn am Samstag protestierten Mitglieder der Aktivistengruppe "Republic" entlang der Paradestrecke und skandierten unter anderem: "Nicht mein König!"
Bei der Gruppe handelt es sich um eine Organisation, die sich für die Abschaffung der Monarchie im Vereinigten Königreich und deren Ersetzung durch eine parlamentarische Republik einsetzt.
Die Demonstranten hielten zudem Banner mit den Gesichtern des Ex-Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (66) sowie des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (†66) in die Höhe, so The Sun.
Der ehemalige Royal hatte in den vergangenen Monaten immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt, da seine enge Beziehung zu dem verstorbenen 66-Jährigen ans Licht gekommen war. Im Februar wurde er sogar im Zusammenhang mit seinen Verbindungen zu Epstein festgenommen.
Prinzessin Kate und Kinder in Kutsche ausgebuht
In einem Video, das in den sozialen Medien geteilt wurde, sind Prinzessin Kate (44) und ihre Kinder, Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (10) und Prinz Louis (8), zu sehen, wie sie in einer Kutsche die berühmte Straße "The Mall" entlangfahren.
Die 44-Jährige warf den Demonstranten in dem Clip einen wütenden Blick zu und beobachtete die Gruppe genau. Nicht nur die mehreren tausend Royal-Fans, die sich vor dem Buckingham-Palace versammelt hatten, wirkten von dem Auftreten der Protestgruppe irritiert, sondern auch viele Nutzer in den sozialen Medien.
So kommentierte einer: "Erwachsene Menschen haben Kinder ausgebuht. Dafür sollten sie sich schämen." Ein anderer schrieb: "Charlotte sieht aus, als würde sie gleich weinen, und Louis wirkt verwirrt."
Kurz nach der Kutschfahrt zeigte sich die Familie gemeinsam mit anderen Royals wieder gut gelaunt auf dem Balkon des Palastes und winkte der Menschenmenge zu.
Vor Beginn der offiziellen Parade hatten Polizisten die Demonstranten angewiesen, sich in einem festgelegten Bereich aufzuhalten. Zudem durften sie weder Fahnen zeigen noch Krachmacher benutzen, bis die Zuschauer entlang der Strecke positioniert worden waren.
Die Polizei erklärte, die Maßnahmen dienten dazu, sicherzustellen, dass die Veranstaltung "ohne erhebliche Störungen und mit möglichst geringer Belastung für die Pferde" ablaufe.
Titelfoto: Montage: JUSTIN TALLIS / AFP

