Martin Rütter bricht striktes Verbot: Plötzlich führt er 60 Hunde parallel aus

Bremen - Er gilt als erfolgreichster und bekanntester Hundeexperte im deutschsprachigen Raum. Die Rede ist von Martin Rütter. Seine Karriere als Hundetrainer begann bereits vor vielen Jahren, als der heute 55-Jährige zu seinen Studi-Zeiten einen Hund in die Uni schmuggelte.

Martin Rütter (55) war in der Talkshow "3nach9" zu Gast und erzählt vom Beginn seiner Karriere als Hundeprofi. (Archivfoto)
Martin Rütter (55) war in der Talkshow "3nach9" zu Gast und erzählt vom Beginn seiner Karriere als Hundeprofi. (Archivfoto)  © Sina Schuldt/dpa

Als Rütter früher Sportwissenschaften in Köln studierte, hat er die Hunde älterer wohlhabenderer Leute ausgeführt, um sich das Studium finanzieren zu können.

Doch dass er für die Jobs angefragt wurde, kam nicht von irgendwoher. Als Student war Rütter selbst Hundebesitzer eines Vierbeiners. Doch statt ihn zu Hause zu lassen, schmuggelte der heute 55-Jährige seine Mina trotz Hundeverbot doch tatsächlich in die Uni!

"Mina war auf einem sehr hohen Level trainiert", erklärte Rütter im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo (66), als er am Freitagabend Gast in der TV-Show "3nach9" war. "Es war an der Sporthochschule total verboten, dass es da Hunde gab. Aber alle tolerierten mich mit Mina." Sogar in der Turn- und Schwimmhalle sei sie dabei gewesen.

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"Sie war aber immer unauffällig." Weil viele Personen schließlich begeistert von seiner braven Mina waren, sprach sich schnell herum, dass Rütter gut mit Hunden könne.

"Die Leute haben mich beobachtet und dann gefragt: 'Kannst du mir mal einen Ratschlag geben?' Das habe ich dann einfach getan. Und das hat dann funktioniert", erinnert sich der heute 55-Jährige weiter.

Die Folge: Jobanfragen zum Hundeausführen

Der 55-jährige Tierfreund setzt sich seit vielen Jahren für die Sicherheit und das richtige Aufwachsen von Hunden ein. (Archivfoto)
Der 55-jährige Tierfreund setzt sich seit vielen Jahren für die Sicherheit und das richtige Aufwachsen von Hunden ein. (Archivfoto)  © Jörg Carstensen/dpa

Die Folge: zahlreiche Jobanfragen zum Hundeausführen. "Bereits im dritten Semester hatte ich so 50 bis 60 Hunde in Betreuung", und das parallel pro Woche! Was als Nebenjob begann, entpuppte sich schließlich als Startschuss eine Karriere als Hundeprofi.

"Das hat so gut funktioniert. Und dann habe ich mein Studium abgebrochen", beichtet Rütter. Der Rest ist Geschichte. Wie er gemerkt habe, dass er mit Hunden so gut kann?

"Am Anfang konnte ich das gar nicht gut. Aber was ich gut kann, ist Menschen beobachten." Ein Grund, weshalb er auch mit den unterschiedlichsten Arten von Menschen gut könne, und eine Eigenschaft, die auch im Umgang mit Tieren helfe.

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Doch nicht nur als Hundetrainer, auch mit seinen Shows auf der Bühne begeistert der 55-Jährige ein breites Publikum. Erst vor Kurzem wurde bekannt: Der prominente Hundeexperte geht ab Oktober 2026 zum letzten Mal mit seiner Schau auf große Hallentour.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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