"Bares für Rares"-Verkäufer hält nichts von seinem Objekt, doch er irrt sich gewaltig

Köln - Was für eine grobe Fehleinschätzung: Ein "Bares für Rares"-Verkäufer glaubt nicht, dass das Erbstück seiner Frau sonderlich wertvoll ist. In der Sendung kommt die Wahrheit ans Licht.

Sara (l.) möchte bei "Bares für Rares" ein Erbstück ihrer Großmutter verkaufen. Ehemann Sebastian (2.v.l.) hält es nicht gerades für besonders.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Sara und Sebastian aus Mülheim an der Ruhr haben ein Schmuckstück mit in die ZDF-Show gebracht. "Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die Brosche besonders ist", erklärt der Studio-Gast gegenüber Horst Lichter (63). Sein Knallhart-Urteil: "Darf gerne gehen!"

Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) kann die negative Haltung gar nicht verstehen. Vor allem die außergewöhnliche Form begeistert sie. Lichter fühlt sich an einen Stern oder einen Ammoniten erinnert.

Auch das Alter überrascht: Rezepa-Zabel datiert die Herstellung der Brosche in die 1960er-Jahre. "Damit hätte ich nicht gerechnet", staunt die Verkäuferin, die das gute Stück einst vor ihrer Großmutter geerbt hat. Doch es kommt noch besser …

Bares für Rares "Bares für Rares"-Gast fängt nach Mega-Expertise an zu zittern, Lichter greift sofort ein

Die Sachverständige entdeckt nämlich auch noch eine exklusive Signatur, und zwar die des renommierten Ulmer Goldschmieds Robert Merath. Als Material identifiziert sie hochwertiges 750er-Gold. Zudem sei die Brosche mit Diamanten besetzt.

Magere 500 Euro wünschen sich Sara und Sebastian für ihr Mitbringsel. Damit liegen die beiden allerdings deutlich daneben. Rezepa-Zabel taxiert den Wert auf 1100 bis 1300 Euro. Die Besitzerin ist "geplättet" - und auch ihr Mann zeigt sich völlig fassungslos.

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Laut Einschätzung von Expertin Heide Rezepa-Zabel könnte die Brosche aus 750er-Gold durchaus bis zu 1300 Euro einbringen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Was sieht Walter Lehnertz? "Ein Seepferdchen, das gerade im Mixer herumwirbelt!"

Am Ende erhält Juwelierin Susanne Steiger (43) den Zuschlag. Sie zahlt 1000 Euro an das Verkäufer-Paar.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Alter Schwede, das blinkt wie Bolle", staunt Walter Lehnertz (58), als er das Objekt im Händlerraum aus nächster Nähe betrachtet. Und auch seine Kollegin Susanne Steiger (43) schwärmt: "Ein schöner Brillant im Vollschliff, komplett ohne Einschlüsse."

Uneinig sind sich die potenziellen Käufer über die Form der Brosche. Während Steiger darin eine Muschel erkennt, sieht Lehnertz "ein Seepferdchen, das gerade im Mixer herumwirbelt". Das erste Gebot kommt aber von der Juwelierin und liegt bei 450 Euro.

Waldi kontert sofort: "500 Euro!" Doch auch Markus Wildhagen (59) und Friedrich Häusser (73) haben Interesse an dem verkannten Schatz. Rasant schießt der Preis in die Höhe: Weil der Mittelstein "so schön funkelt", erhöht Steiger schließlich auf 1000 Euro.

Bares für Rares "Bares für Rares"-Fiasko: Verkäufer hat horrenden Wunschpreis, doch er wurde übers Ohr gehauen!

Mehr bietet keiner. Da ihr ursprünglicher Wunschpreis aber ohnehin schon verdoppelt wurde, stimmt das Verkäufer-Paar dem Deal natürlich zu. "Besser kann es doch gar nicht laufen", resümiert Sebastian zum Abschied noch immer völlig überwältigt.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

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