Knatsch bei "Bares für Rares": Experte glaubt an Objekt-Echtheit, Händler widersprechen aber vehement

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Köln - Solch eine Geschichte sieht man bei "Bares für Rares" auch eher selten. Der Experte bestätigt die Echtheit eines Objektes, doch die Händler widersprechen vehement - mit weitreichenden Folgen?

Thomas Müller (r.) besucht "Bares für Rares", um eine Zeichnung mit der Unterschrift von Salvador Dalí zu verkaufen.
Thomas Müller (r.) besucht "Bares für Rares", um eine Zeichnung mit der Unterschrift von Salvador Dalí zu verkaufen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Thomas Müller hat ein Kunstwerk im Gepäck, als er die heiligen Trödelhallen des Pulheimer Walzwerks bei Köln betritt.

"Dalí hat weiße Blätter signiert", erklärt Experte Albert Maier (77), der zudem weiß, dass im Anschluss oft Drucke auf die Original-Unterschrift von Salvador Dalí gemacht worden seien.

"Die Signatur geht in das Blatt hinein", gibt der Sachverständige zudem preis.

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Daher sei es für den 77-jährigen Experten eindeutig, dass es sich um eine echte Unterschrift des weltbekannten spanischen Malers handele, die später eben mit so einem Druck versehen worden sei.

"Dann war Dalí nicht nur ein Lebemann, sondern auch ein hervorragender Kaufmann", findet Moderator Horst Lichter (64), der gerne wissen würde, was der Verkäufer für seine Zeichnung haben will.

"Ich hätte gerne 300 Euro dafür", verrät Thomas Müller.

"Bares für Rares"-Händler bieten aus Kalkül

Julian Schmitz-Avila (39) ersteigert das Kunstwerk - für satte 600 Euro.
Julian Schmitz-Avila (39) ersteigert das Kunstwerk - für satte 600 Euro.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Der Sachverständige hält die Forderung des Verkäufers für sehr realistisch. "Es ist ein Original-Dalí, und der Zustand ist gut, deshalb halte ich sogar 400 bis 500 Euro für gerechtfertigt", erklärt der Experte.

Voller Hoffnung geht der Verkäufer in den Händlerraum, doch dort erlebt Thomas Müller einen Schock.

"Ich glaube nicht, dass die Unterschrift von Dalí stammt", sagt Fabian Kahl (34) und erhält Unterstützung von David Suppes (37), der nämlich vom Verkäufer wissen möchte, ob die Unterschrift echt sei.

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Müller erklärt die Sichtweise des Experten, doch er bekommt direkt Gegenwind. "Ich meine erkannt zu haben, dass auch die Unterschrift gedruckt ist", widerspricht Susanne Steiger (43).

Der Grund: Sie habe unter der Lupe Schlieren gesehen. "Auch wenn ich das Bild schön finde, ich biete nicht mit", teilt die 43-Jährige mit.

Trotz der Skepsis der Händler sind Walter Lehnertz (59) und Julian Schmitz-Avila (39) sehr interessiert an der Zeichnung. Denn sollte diese echt sein, könne ein Dali-Liebhaber viel mehr als die geschätzten 400 bis 500 Euro bereit sein zu zahlen.

Schnell schießt der Preis in die Höhe und erst bei 600 Euro von Schmitz-Avila steigt Lehnertz aus.

"Bares für Rares" läuft montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab bereits in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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