"Bares für Rares": Kandidat schockt mit Wunschpreis, kurz darauf zieht er beleidigt ab!

Köln - Henry Schmitt kommt mit einer wilden Wert-Theorie für sein Objekt zu "Bares für Rares". Doch sein Auftritt in der ZDF-Show endet mit einer bösen Klatsche!

Henry Schmitt (59, r.) möchte bei "Bares für Rares" eine alte Schallplatte zu Geld machen.
Henry Schmitt (59, r.) möchte bei "Bares für Rares" eine alte Schallplatte zu Geld machen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

"Da ist was ganz Wertvolles unterwegs", mutmaßt Moderator Horst Lichter (62) als sein Gast mit einem Aluminium-Koffer in der Hand das TV-Studio im Pulheimer Walzwerk bei Köln betritt.

Schmitt hat eine Schellackplatte mit dem Konterfei von Kaiser Wilhelm II. Mitgebracht, die er als "zeitgeschichtliches Dokument der Musikindustrie" anpreist. Zudem gibt der 59-Jährige an, das gute Stück vor 20 Jahren im Internet gekauft zu haben.

Experte Albert Maier weiß mehr über das Mitbringsel. "Die Platte wurde im Jahre 1913 geprägt, anlässlich seines 25. Dienstjubiläums", erklärt der 74-jährige. Was ihn besonders begeistert: Das Set ist mit Hülle, Schellackplatte, Plattenaufsatz und Schutzfolie komplett.

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Zudem liegt eine Postkarte des Kinderheimes im Ostseebad Ahlbeck anbei, dem der Erlös aus dem Verkauf der Platte einst zugutekam. "Das ist einmalig", schwärmt Maier. Doch was ist das gute Stück wert? Der Verkäufer hat da seine ganz eigene Theorie.

Im vergangenen Jahr sei eine Platte dieses Typs für 700 Euro versteigert worden. "Der Qualitätszustand wurde mit fünf Prozent angegeben", erklärt Schmitt. Da er den Zustand seines Objekts mit 75 bis 80 Prozent einschätze, sei er auf 10.500 Euro gekommen.

Experte Albert Maier reagiert geschockt: "Das passt nun überhaupt nicht!"

ZDF-Experte Albert Maier (74) ist mit dem Wunschpreis des Kandidaten überhaupt nicht einverstanden.
ZDF-Experte Albert Maier (74) ist mit dem Wunschpreis des Kandidaten überhaupt nicht einverstanden.  © ZDF / Frank W. Hempel

Doch wie realistisch ist diese mathematische Rechnung? Maier ist regelrecht geschockt als er den horrenden Wunschpreis hört. "Das passt nun überhaupt nicht", stellt der Experte mit ernster Miene sofort klar.

Zwar sei die Platte limitiert gewesen, doch tauche sie bei Versteigerungen immer mal wieder auf. Deshalb hält der Sachverständige höchstens 700 und 800 Euro für realistisch. Das wiederum hört der Verkäufer gar nicht gerne.

Für diese Summe will er seine Rarität auf gar keinen Fall hergeben. "Dann nehme ich sie wieder mit nach Hause", betont Schmitt spürbar beleidigt. Er habe schon damit gerechnet, dass die Platte weniger als 10.500 Euro wert sei. Mit 2000 bis 3000 Euro habe er aber schon gerechnet.

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Im abschließenden Einzelinterview gibt sich der Kandidat dann aber schon wieder etwas versöhnlicher und meint: "Ich habe viel Neues darüber erfahren". Und das ist schließlich auch was wert.

"Bares für Rares" läuft immer montags bis freitags, ab 15.05 Uhr, im ZDF oder vorab in der Mediathek.

Titelfoto: Screenshot/ZDF/Bares für Rares

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