Domina Manuela freut sich über Freier: "Der wollte Babyspiele haben, ist eine Stunde geblieben"

Hamburg - Der Kampf um Kunden ist hart, die Einkünfte gehen immer weiter zurück. Das Gewerbe von Domina Manuela (61) ist nicht mehr so gefragt, weshalb sie über jeden Freier happy ist. Da erfüllt sie auch gern außergewöhnliche Wünsche.

Kämpft um jeden Kunden: Domina Manuela (61).  © RTLZWEI

Heute hatte Hamburgs dienstälteste Domina drei Gäste in fünf Stunden. "Die waren ziemlich schnell, außer einer, der kam an mein Fenster und wollte Babyspiele haben. Der ist gleich eine Stunde geblieben", berichtet die 61-Jährige in der RTLZWEI-Doku "Reeperbahn privat".

Obwohl sie nicht ins Detail geht, dürfte es sich unter anderem um das Anlegen von Windeln und die innige Fürsorge handeln. "Ich bin so lange dabei, dass mich nichts mehr erschüttert oder ich nicht neugierig bin, wieso er das macht."

Auf der 60 Meter langen und ausschließlich zur Prostitution genutzten Herbertstraße nahe der Reeperbahn laufen immer weniger Männer entlang, um sich käuflichen Sex zu gönnen.

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"Man muss hier um jeden Gast kämpfen und sich etwas einfallen lassen", sagt Manuela. So änderte sie bereits die Beleuchtung des Schaufensters, zog andere Kleidung an, trat den Kunden anders gegenüber.

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Reeperbahn privat: "Da machen wir wieder schöne versaute, geile Spielchen, du kleiner Nimmersatt"

Manuela und Kitty verkaufen auf dem Flohmarkt.  © RTLZWEI

Dann klingelt das Telefon. Ein Sklave ist am anderen Ende. "Du hast vom gynäkologischen Stuhl noch das Bein, was du für mich repariert hast", erinnert die 61-Jährige ihn.

Sie wolle am heutigen Tag shoppen gehen. "Und da werde ich für dich schöne Nippelspiele holen, da machen wir wieder schöne versaute, geile Spielchen, du kleiner Nimmersatt."

Und geht dann in die dominante Rolle: "Ich denke, wir telefonieren morgen früh noch mal, hast du verstanden? Geh auf die Knie und bedank dich!"

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Wegen Renovierungsarbeiten muss Manuela demnächst innerhalb der Herbertstraße umziehen. Grund genug, direkt mal ein paar Utensilien, die sich in den vergangenen 30 Jahren angesammelt haben, auszusortieren und zu Geld zu machen.

Mit Kollegin Kitty geht's auf den Flohmarkt, wo Manuela eigentlich 200 bis 300 Euro einnehmen will. Allerdings merkt sie schnell, dass die angebotenen Spielzeuge nicht so gut ankommen. Lediglich 105 Euro bleiben ihr nach Abzug der Standmiete.

Neue Folgen "Reeperbahn privat" seht Ihr immer donnerstags ab 20.15 Uhr auf RTLZWEI und auf Abruf bei RTL+.

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